gelesen: wiebke lorenz „alles muss versteckt sein“

Vor längerem habe ich von Wiebke Lorenz „Allerliebste Schwester“ gelesen, hat mir recht gut gefallen und so durfte neulich wegen langer Arztwartezeit dieser Roman ganz spontan mit.

„Denken ist nicht tun“ sagt sich darin immer wieder Marie, die an Zwangsstörungen leidet, seit ihre kleine Tochter starb. Leider bleibt es dann aber scheinbar nicht beim Denken, denn plötzlich ist Maries Freund tot, sie in einer Klinik als verurteilte Mörderin ohne Erinnerung daran.

Obwohl alle Beweise gegen Marie sprechen wird schnell klar, da steckt noch mehr hinter der Geschichte. Etwas langatmig kam mir das ganze vor und die Spannung wollte auch nicht so recht aufkommen. Zum Ende hin wurde dann noch schnell alles reingepackt, was wohl zu einem guten Thriller gehören sollte. Grausame Details und überraschende“ Wendungen. Leider für meinen Geschmack zu konstruiert und daher für mich keine Leseempfehlung.

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