Technik die begeistert [ 1 ] – IFTTT

Technik und Blogger, eine Hassliebe oder? Jedenfalls fluche ich durchaus öfter mal über das ein oder andere doch so tolle Feature, Plugin und überhaupt hab ich da mal aus Versehen ein Stück Code meiner Seite gelöscht *upsi*
Dann gibt es aber da die ganz andere Seite, Technik die einem hilft. Die begeistert und die mir das Leben tatsächlich ein wenig leichter macht. Und die soll einen kleinen Platz hier auf dem Blog finden. Auch weil es ja sein kann, dass ihr bestimmte Sachen auch noch gar nicht wusstet oder kennt und was könnte da nützlicher sein als Wissen zu teilen, ganz im Sinne von „Sharing is caring“.

IFTTT – automatisieren leicht gemacht

Das erste Tool, dass ich euch gerne vorstellen möchte ist IFTTT was ausgeschrieben bedeutet „If this then that“. Heißt jetzt in diesem Falle IFTTT verknüpft unterschiedliche Aktionen miteinander. Als kleines Beispiel: Ich poste ein Bild auf Instagram und dieses wird dann automatisch auch auf ein von mir gewähltes Pinterest-Board gepint. Applets heißen die kleinen magischen Programme und nehmen einem tatsächlich einiges an Arbeit ab.

Warum ich IFTTT benutze?

Weil ich damit einfach richtig Zeit sparen kann. Und ich weiß ja nicht wie es da euch geht, aber Zeit ist ja ein ziemlich großes gut bei mir. Also lieber ein Applet nutzen oder zwei oder drei und dafür dann eine halbe Stunde länger gemütlich in der Sonne sitzen. Na wär das auch was für euch?
Beispiele von Applets die ich bereits nutze
IFTTT hat eine beachtliche Auswahl an vordefinierten Applets mittlerweile. Da ist auch außerhalb des Bloggens einiges dabei.

Das Smart Home steuern, NASA News bekommen oder eine E-Mail wenn eure Aktien fallen.
Aber am interessantesten werden für euch, wie für mich, sicher die Blogger Applets sein. Hier findet ihr eine Übersicht vieler Blogging Aktionen.

Auch für die Social Media Services ist einiges geboten, ob Pinterest, Instagram, facebook und co.

Fotos die ich auf Instagram poste auch direkt bei Twitter oder auf meiner facebook Page posten

Ja werdet ihr sagen, geht doch auch ohne so ein extra. Kann ich direkt in der App steuern. Aber ich möchte nicht immer den Schieber hin und her ziehen, wenn ich poste und manche Bilder sollen einfach mal gar nicht gepostet werden. Dafür lässt sich ein spezieller Hashtag definieren z.B. #elablogt_tweet und schwupp werden alle Bilder mit diesem Hash versehn auch gleich getweetet.

Neue Blogposts auf meiner facebook Page posten

Urlaub steht an, aber die Post sind geplant und wer macht nun mein Social Media? Niemand, also in dem Fall nicht niemand sondern netterweise mein Applet. Das wird jetzt immer meine aktuellen Postings auch gleich noch auf facebook sharen. Dankeschön!

Wenn ich Fotos mit meinem iPhone mache, dann speichere sie gleich auf Google Drive

Das ist mein Lieblings-Urlaubs-Feature. Stelle ich an sobald es losgeht und freue mich dann wenn die Bilder praktisch geordnet in meinem Drive liegen, damit ich später alle mit langweiligen „Dia“-Vorträgen nerven kann *hihi*

Mein Fazit zu IFTTT

Viele Dinge lassen sich damit sehr einfach automatisiere, ich spare mir Zeit  und ich spare mir Nerven, weil ich mir lästige Aufgaben nicht selber machen muss oder weniger.

Und nun würd ich gern wissen, war das für euch interessant? Nutzt jemand vielleicht schon dieses Tool oder nutzt ihr andere tolle Sachen? Dann wäre ich für eure Tipps auch sehr dankbar.

gelesen: „Der Tod so kalt“ von Luca D’Andrea

[ Werbung für Leseratten & Spannungs-Fans ]

Ich bin bei Büchern sehr oft ein optischer Leser. Ist das Cover irgendwie ansprechend, verführt mich auch das Buch zum Lesen. Hier dachte ich sofort, mich erwartet eine gruselige Berg-Geschichte und sehr schnell war klar, meine Vorahnung würde sich bestätigen.

Der Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger kommt mit seiner Familie nach Siebenhoch, einem kleinen Ort in Südtirol, der ganz in der Nähe der Bletterbachschlucht liegt. Dort kamen vor 30 Jahren drei junge Menschen gewaltsam zu Tode. Jeremiahs Schwiegervater fand damals die grausam zugerichteten Leichen und der Verantwortliche wurde nie gefasst.

Schnell beginnt er nun selbst Nachforschungen anzustellen und gerät dabei selber in Gefahr. Denn nicht jeder im Dorf möchte scheinbar das die Wahrheit von damals ans Licht kommt und so wird Jeremiah sogar zusammen geschlagen, um ihn von seiner Suche abzubringen. Er verbeißt sich aber immer weiter darin, auch auf Kosten seiner Ehe. Hier hätte ich ihn durchaus gern mal geschüttelt und an die Vernunft appelliert.

Das Copyright für das Cover liegt bei Deutsche Verlags-Anstalt
Deutscher Titel: Der Tod so kalt
Originaltitel: La sostanza del male
Autorin: Luca D’Andrea
Erscheinungsdatum: 6. März 2017
Verlag:  Deutsche Verlags-Anstalt
ISBN: 978-3421047595
Preis: 14,99 € Broschiert
Wer sich für das Buch interessiert, findet es hier bei Amazon (kein Affiliate-Link, nur als Goodie für Suchfaule gedacht)

 

Mein Fazit hier

Der Schreibstil ist absolut fesselnd für mich gewesen. Aber das Ende nicht ganz was ich erwartet habe, denn wenn man eigentlich denkt jetzt ist das Rätsel gelöst geht es noch einmal in eine zweite Richtung weiter, was mich etwas gestört hat. Für einen Debütroman hat Luca D’Andrea aber einen spannenden Thriller abgeliefert und ich freue mich auf weitere Bücher des Autors.

Noch nebenbei erwähnt sei, dass im Thriller einiges an Geschichtlichem und Hintergrund zu Südtirol verstrickt ist. Sowas verbuche ich immer unter einem dicken Plus. Das hat mir auch tatsächlich, trotz des eher gruseligen Settings des Buches, Lust gemacht mal nach Südtirol zu fahren und mir alles mal live anzusehen.

gelesen & ausprobiert: „Vegetarisch mit Liebe“ von Jeanine Donofrio

[ Werbung für Leseratten & Vegetarier ]

Auch dieses Wochenende bin ich wieder mehr als einmal am Herd gestanden und wenn ich das gerade mache, greife ich sehr gerne zum Kochbuch von Jeanine Donofrio „Vegetarisch mit Liebe“. Zwar bin ich nach wie vor ein passionierter Fleischesser, aber ich achte sehr bewusst darauf wann und wieviel. Außerdem bin ich der Meinung, ein gut gemachtes Gericht mit Gemüse steht anderen Mahlzeiten in nichts nach!

Dieses Buch liefert dafür wieder einen Beweis mehr, denn ich hab mittlerweile um die 5 verschiedene Rezepte ausprobiert und alle kamen sowohl bei mir, als auch bei der Familie hervorragend an. Von Suppe, über Snack bis hin zu einer vollwertigen Hauptspeise hier ist für jede Gelegenheit was mit dabei. Auch für Resteverwertung von Gemüse, dass mal schnell weg muss gibt Jeanine gute Tipps. Ein kleines Highlight für mich waren die Aufstrich-Varianten ganz am Ende des Buches. Hummus kennt mittlerweile sicher jeder, aber was ist mit Süßkartoffel-Aufstrich oder warum nicht mal Artischockenherzen aufs Brot?

 Das Copyright für das Cover liegt beim Südwest Verlag
Deutscher Titel: Vegetarisch mit Liebe
Originaltitel: The love & lemons cookbook
Autorin: Jeanine Donofrio
Erscheinungsdatum: 6. März 2017
Verlag:  Südwest Verlag
ISBN: 978-3517095431
Preis: 24,99 €
Wer sich für das Buch interessiert, findet es hier bei Amazon (kein Affiliate-Link, nur als Goodie für Suchfaule gedacht)

 

„120 Rezepte von Apfel bis Zucchini“ heißt übrigens der Untertitel des Buches und so ist es auch gegliedert. Je eine Hauptzutat bekommt ein wunderbar fotografisch umgesetztes Kapitel. Das ganze Buch ist in Gestaltung und wenn man es in der Hand hält wirklich schön gemacht.

Jedes Rezept hat zudem noch Angaben darunter, falls es glutenfrei ist oder sich in vegan umwandeln lässt. Solche zusätzlichen Tipps mag ich immer sehr gerne. Was mir auch noch sehr positiv aufgefallen ist. Kocht man ein Rezept nach sieht das tatsächlich oft aus wie das Original. Da habe ich schon mehr als oft etwas anderes erlebt.  Als „Beweis“ folgt gleich noch ein Bild 🙂

Fazit

Das Kochbuch hat einen festen Platz in meiner Küche bekommen. Saisonal werde ich es weiter durchkochen und die Einmerkerl an der Seite werden somit auch immer mehr. Als nächstes freue ich mich dann nach der Spargelzeit auf Zucchini & Sommerkürbis.

Herzlichen Dank für das kostenlose Rezensionsexemplar. Natürlich enthält der Beitrag aber wieder meine eigene Meinung.

alles neu macht der mai…blogumzug how-to

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Hallo ihr Lieben, schön dass ihr da seid…bedeutet es doch, dass ihr den Sprung von meinem alten Blogger-Blog auf die neue Domain rüber mit mir gemacht habt.

Lange, lange haderte ich schon mit mir endlich den Sprung von Blogspot weg zu WordPress zu machen. Warum werdet ihr euch fragen? Ich hab Blut geleckt, einmal WordPress woanders benutzt und schon war ich infiziert. Das gefällt mir irgendwie besser, das geht irgendwie simpler, ein Plugin erleichtert mir die Arbeit.

Also werde ich jetzt tatsächlich untreu und sage auf Wiedersehen zu blogger.com
Wie genau das bei mir so ablief wollte ich gern für euch zusammenfassen, einfach nur falls jemand auch vor diesem Schritt steht. Klar ist jeder Umzug individuell. Aber wer weiß eventuell helfen manche Sachen auch euch falls ihr mal vor der Aufgabe steht. Alle anderen überlesen diesen Post heute einfach mal, denn er ist schon eine arge Textwüste!

 

Schritt 1 – Die eigene Domain und das Hosting

Ich bin eine Null bei solchen Auswahlsachen, wo und warum und wie viel kostet das?! Da bin ich tatsächlich mehr als froh, dass Ines von meyrose mich bei meinem letzten Hamburg-Besuch positiv geschubst hat das ganze endlich anzugehen.
Nach ein wenig Grübelei war klar, der Name „elablogt“ bleibt. Ich hänge mit ganz viel Herzblut daran und warum etwas ändern nur weil es vielleicht strategisch besser wäre? Hobby bleibt Hobby und „elablogt“ behält also seinen Namen.
Bevor ich mich für einen Hoster entschied holte ich übrigens wieder die Meinung von Ines ein. Hier sei erwähnt, dass sie eine der Perlen im Bloggerland ist. Egal welche (zugegeben manchmal vermutlich echt nicht so kluge) Frage ich habe, sie nimmt sich Zeit für eine Antwort oder gar noch eine Anleitung! Auch Sunny von Sunny’s side of life aus dem ü30 Blogger Forum ist so jemand, der immer sofort zur Hilfe eilt, wenn Ela mal was kaputt geschreddert hat auf ihrem Blog.
Final viel meine Wahl auf goneo. Hier kann man einfach mal die gewünschte Domain eingeben und schauen ob sie frei ist (klar war die frei, wer will schon Ela heißen *g*) und dann ein passendes Starter-Paket auswählen. Nach einer kurzen Bearbeitungszeit erfolgt noch ein Real-Check per Telefon ob hinter der Bestellung ein echter Mensch steckt und schwups hat man eine eigene Domain *AHHHHH*

 

Schritt 2 – Word Press

Mit einem Click installiert und schon kann es los gehen. Sowas bietet übrigens nicht nur goneo an, ähnlich läuft es bei Anbietern wie Strato und Co. (wo ich es bereits für Freunde mal installiert habe). Also braucht man vor dem Start ins WordPress hier schon mal gar keine Angst haben. Schneller und einfacher geht es kaum. Allerdings erfolgt so eine erste Installation immer mit einem Standard-Theme. Bleibt jetzt die Qual der Wahl welches Theme denn nun das richtige für den Blog ist. Das was ich wusste war es muss auf allen Geräten gut aussehen, egal ob jemand am Laptop liest oder vielleicht unterwegs in der Bahn auf dem Handy. Also hab ich eine Weile gestöbert und ja es ist wie ihr seht obligatorisch weiß geworden. War es aber vorher auch schon, also keine Verschlechterung würde ich sagen *lach*

 

Schritt 3 – https

Von Ines kam auch der gute Rat und die Anleitung wie ich meine Seite sofort auf https umstellen könnte. Ich gebe zu hier habe ich null komma nix verstanden sondern einfach mal blindlings alles befolgt und etwa einen Tag und ein SSH Dokument später des Hosters war alles in trockenen Tüchern. Zwischenzeitlich habe ich den Demoblog zerschossen und neu installiert, kann man in dem Stadium ja mal machen ist ja nix verloren.
Soweit zum leichten Teil des Umzuges – jetzt folgt der nächste Teil und der hatte es fluchend in sich!

 

Schritt 4 – Beiträge umziehen

Natürlich will man als Blogger nicht unbedingt seine kompletten Artikel auf dem alten Blog zurück lassen. Aber was macht man da? Erstmal alle Beiträge exportieren und dann auf WordPress wieder importieren. Soweit, so einfach oder eben auch nicht.
Das Exportieren ist tatsächlich erstmal noch kein Problem gewesen. Unter „Einstellungen -> „Sonstiges“ gibt es einen komfortablen Button „Inhalte sichern“ der eine xml Datei erstellt. Allerdings eine 24 MB große und das wurde mir im nächsten Schritt zack zum Verhängnis.
Der WordPress Import, zu finden unter „Werkzeuge“ -> „Daten importieren“ erlaubt nach der Installation des Blogger Importer Plugins nämlich genau 20 MB *AHHHHHHHH*
Und weiß der Teufel wie man so was nun wieder ändert oder halt eben Google. Eine sogenannte PHP.INI File sollte ich finden und dort auf mehr Daten aufstocken. Bin ich der Indiana Jones der php-Dateien oder was? Jedenfalls war ich erstmal übelst ratlos.
Und genau da erinnerte ich mich daran, dass ich bei Sabine Gimm einmal gelesen hatte wie sie ihren Blog umzog. In ihrer Checkliste erwähnte sie das Plugin „Blogger Importer Extended“ und das war dann quasi meine Rettung. Nix mit MB und Co. Problemen, sondern einfach zwei Knöpfe drücken und warten. Der Importer ist hier zwar zwischendrin einige Male abgebrochen, aber er startet sich selbst neu und am Ende war alles da. Danke an Sabine dafür! Aber bitte seid schlauer als ich und importiert erst, wenn ihr auch bereit für die letzten Schritte seit, sonst müsst ihr später nochmal nacharbeiten.

 

Schritt 5 – Gucken was läuft oder eben nicht

Hier hab ich ja am meisten geschwitzt, aber erstaunlicherweise lief erstaunlich viel. Alle Artikel waren noch lesbar und bebildert und das war mehr als ich geglaubt hab. Immerhin unterschiedliche Formate und so. Da weiß man ja nie. Allein, dass WordPress immer ein Beitragbild gesetzt hat machte mir einen kleinen Strich durch die faule Rechnung, so doppelte sich das erste Bild tatsächlich immer! Aber das kann man ja an einem regnerischen Tag mal beheben.
Ansonsten habe ich einiges vom Aufbau der alten Seite auch in die neue übernommen und mir wieder eine Sidebar zusammen gebastelt. Auch die Blogroll ist natürlich immer noch dabei. Wenn auch teils ein wenig aufgeräumt. Dank Anmerkungen von Sunny habe ich aber beim Impressum und Datenschutz nochmal ordentlich nachgearbeitet, das ganze übersichtlich getrennt und teilweise die Kooperationsseite überarbeitet. Ja auch ich bewege mich Richtung Media Kit, langsam aber doch.
Irgendwann fiel mir dann noch das EU Cookie Law ein und so habe mir noch ein gleichnamiges Plugin installiert, welches ab jetzt diesen Part übernimmt.

 

Schritt 6 – Domain umschalten, Redirects und ganz viel Angst haben

Ok Leute geht euch das auch so? Man denkt man hat alles gemacht und an alles gedacht und es fehlt nur noch das ganze ab- bzw. umzuschalten und dann kommt die Angst! Für das Redirect der alten Post etwa habe ich mich an diese Anleitung im unteren Teil gehalten. Was wenn jetzt aber etwas nicht geht oder ich doch was total relevantes vergessen habe? Ja, dann bitte ich euch jetzt, sagt mir Bescheid, sagt mir was fehlt. Ich werde dann versuchen auch das noch zu reparieren. Was mir noch ein wenig Sorgen macht sind all die Feedreader die den Blog bis jetzt eingelesen haben und Portale bei denen der Blog unter seiner Blogger-Domain eingetragen war, wie bloglovin und co. Hat da jemand schon Erfahrungswerte im umbiegen der Domain?
Und natürlich interessiert mich auch ob der „neue“ Blog für euch so hübsch aussieht, wie für mich. Viel finde ich hat sich gar nicht verändert, daher sollte man sich auch weiterhin gut zurecht finden.

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sunny face – die Farbwechselhose [ drinnen weiß und draußen bunt ]

[ Werbung für Fashionistas & alle die es bunt mögen. ]

Ich gebe zu ich liebe Dinge die ihre Farbe verändern. So habe ich hier einige Nagellacke im Schrank, die heller werden, sobald die Patschehändchen wärmer sind. Als ich also von der Hose las, die bei UV-Licht die Farbe ändert war ich sofort angefixt.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich die Sunny Face von Million X selber ausprobieren darf. Ich war ultragespannt ob sich die indoor weiße Hose beim Rausgehen tatsächlich verwandelt. Und tadadada (Trommelwirbel) … sie tut es. Dafür war allerdings mal wieder Sherlock spielen angesagt, denn das Päckchen wurde quasi vor Ostern vom „netten“ DHL Boten einfach mal irgendwo angegeben und gleich dazu noch „vergessen“ mir einen Paketschein in den Briefkasten zu werfen. So wär dem Hosenglück also fast was in die Quere gekommen 🙁

Aber jetzt weiter zu wichtigem! Habe ich drinnen noch eine normal 7/8 Hose in reinem weiß getragen, so erkennt man jetzt im Sonnenlicht deutlich die Färbung. (Und ja ich bin am Shooting-Tag besonders oft rein und raus gerannt, die Fotofee hat sich köstlich über mich amüsiert.)

Produktbild Sunny Face Full Colour ©Million X

Vom Schnitt her gibt es aktuell schmal geschnittene, lange Hosen, sowie die 7/8 Form und die Modelle enthalten mal mehr oder weniger Elasthan für einen bequemen Sitz. Was ich noch dazu gelesen habe: Wichtig beim Waschen ist das Trocknen hier nicht in die Sonne zu verlegen, so soll der Effekt länger bewahrt bleiben. Beim ersten Waschen konnte ich jedenfalls keinerlei Veränderungen bemerken.

Zusätzlich zu den Hosen die einfach nur die Farbe komplett ändern, gibt es auch noch Varianten, die beim Wechsel ein Muster bekommen. Was man sehr schön auf dem folgenden Produktbild erkennen kann. Preislich starten die Farbwechsler bei etwa 49 Euro und gehen bis 99 Euro, was ich durchaus auch bereits für die ein oder andere Hose ausgegeben habe. Hier gehts nochmal zur Übersicht aller aktuellen Modelle.

Produktbild Sunny Face Musterprint ©Million X

Mir hat die Hose sehr gut gefallen, vor allem weil sie irgendwie halt auch eine supernette Spielerei ist mit ihrem Farbwechsel. Gespannt bin ich noch, wie sich der Effekt wirklich bei mehrmaligem Waschen hält. Damit man jetzt genau sehen kann wie der Farbunterschied ist, habe ich nochmal kurz einen Teil der Hose von der Sonne abgedeckt. Muss man aber durchaus schnell sein, denn der Farbeffekt setzt beim Herzerl schnell ein 🙂

Wer gerne noch eine andere Meinung zur Sunny Face Hose lesen möchte oder ein anderes Modell in Action sehen, der springt mal bei Bo’s kleine, feine Welt vorbei.

Herzlichen Dank an Million X für die kostenlose Musterhose.
Der Beitrag enthält nichtsdestotrotz wieder meine eigene Meinung.

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Frühlings-Frisch – ü30Blogger & Friends

Der offizielle Frühlingsbeginn ist ja nun wieder schon eine Weile her. Aber die ersten Tage hat der Herr Frühling glaube ich sowieso noch nicht gewusst, dass er jetzt an der Reihe ist, denn er glänzte mit Regen und kalten und grauen Tagen. Und auch klauen sie einem regelmäßig eine Stunde Schlaf mit der Umstellung zurück auf die Sommerzeit. Also dieser Frühling hat echt negative Seiten 😉 Für die Aktion Frühlings-Frisch – ü30Blogger & Friends bin ich aber mal geneigt auch dieser Jahreszeit eine Chance zu geben. *lach*

Natürlich verbindet man sowieso eher positives mit dem Frühling: die ersten Krokusse, wärmende Sonnenstrahlen und saftig erwachendes Grün. Aber der ein oder andere verbindet damit eben auch die Frühjahrsmüdigkeit. Ich bin da keine Ausnahme, obwohl ich eigentlich vorher bärengleich im Winterschlaf gelegen habe!

Darum möchte ich euch heute gerne drei Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit und für ganz viel Frühlingsfrisch verraten. Zugegeben kein Hexenwerk und euch schlauen Köpfen vielleicht schon bekannt, aber manchmal übersieht man einfach das total nahe liegende.

Tipp 1: Morgenstund hat Gold im Mund

Das aus dem Munde, beziehungsweise in den Zeilen eines Morgenmuffels. Aber leider ist es wahr. Im Frühjahr lohnt es besonders sein Leben nach der Sonne zu richten und eben auch mit ihr aufzustehen. Warum? Das Tageslicht sorgt für die ordentliche Ausschüttung von Glückshormonen und die kann der Frühjahrsmüde doppelt gut gebrauchen. Also raus aus den Federn, wenn die Sonne euch durchs Fenster an der Nasenspitze kitzelt und jede Sonnenstunde nutzen, zum Tanken der Serotonine und Endorphine. Ausschlafen können wir später wieder.

Tipp 2: Wake Up Call Wechseldusche

Ja, ich habs heute mit gemein oder? Wer mag schon kaltes Wasser am Morgen, also vielleicht noch als Glas zum Trinken, aber nicht unbedingt unter der Dusche. Aber, auch hier gilt, wenns hilft und danach fühle ich mich tatsächlich immer energetischer als davor. Gestartet wird mit heißem Wasser, nach einer Weile folgt dann etwas eine Minute lang der kalte Guss. Dies dann immer im Wechsel für eine Weile und Schluss mit Lustig ist dann auch am Ende, denn das ist klassisch mit kaltem Wasser. Für akute Warmduscher (ja das bin ich an manchen Tagen auch) lohnt es sich mal nur mit Armen und Beinen im Wechsel warm-kalt zu starten. Die Wechselduschen stärken zudem das Immunsystem, wenn das mal kein gern mitgenommenes Plus ist.

Tipp 3: Mittags einfach mal Abschalten

Jetzt kommt endlich mal etwas ganz nach meinem Geschmack. Denn beim größten Energieloch und dem Gefühl aus der Müdigkeit nicht so wunderbar rauszukommen nützt bei mir ein kleiner Mittagsschlaf. Allerdings maximal 20 Minuten, sonst ist es kontraproduktiv. Der Körper geht zu sehr in den Schlafmodus und danach bin ich eher gerädert, als Frühlingsfrisch. Leider ist das eher ein Tipp fürs Wochenende oder die Glücklichen, die im Homeoffice ihre Mittagspause verbringen. Im Büro ist es unter der Woche dafür leider zu unruhig. Aber am Wochenende legen Felix und ich uns gern mal flach.


Habt ihr noch ein paar gute Tipps für mich? Dann immer gerne her damit!

Schon gestern startete übrigens die Aktion „Frühlings-Frisch – ü30Blogger & Friends“ und solltet ihr die ersten Postings verpasst haben, dann könnt ihr sie gleich noch gern nachholen. Auch morgen geht es dann interessant weiter.



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wenn ein nordlicht auf besuch kommt – ein bloggertreffen in minga

Was ist mittlerweile der Ela ihr liebstes Hobby? Blogger auch im echten Leben treffen und diesmal war das tatsächlich besonders ausgiebig.
Denn Gunda von „Hauptsache warme Füße!“ hat sich die Zeit genommen für einen langen Wochenende-Trip in den Süden und das haben Sunny (ihr Blog „Sunny’s side of life“ ist mittlerweile der Blog den ich am allerlängsten kenne und folge überhaupt, will was heißen) und ich gleich genutzt, um mit ihr einiges zu unternehmen.

Tunika | Tchibo
Schuhe | Tamaris
Jacke | Esprit

München ist immer eine Reise wert

Leckeres Essen, bummeln durch die Stadt und auch die Sehenswürdigkeiten dürfen natürlich nicht zu kurz kommen. Ich hoffe Gunda hatte eine tolle Zeit bei uns in Minga und hätte ich nicht akuten Urlaubsschwund wegen der großen Reise dieses Jahres, so wäre ich sicher auch mit Sunny und Gunda an den Tegernsee gedüst. Die Kuchenfotos des Tages haben mich jedenfalls schwer neidisch gemacht, aber ist ja eh noch Fastenzeit gewesen *lach*

Guckuck! Sabine hatte diese tolle Fotoidee und hat sie dann gleich umgesetzt.

Zur sonntäglichen Stadtwanderung gesellten sich übrigens auch noch Sabine von „Acht Stunden sind kein Tag“ und Ursula von „Frauenzimmer 50plus“ zu unserem Grüppchen. Weil München ist doch eh immer eine Reise wert. Könnt ihr euch denken wie da geschnattert wird, wenn 5 Blogger unter sich sind oder? Ich hab natürlich auch diesmal wieder mehr geratscht als Fotos gemacht und bin sehr dankbar, dass die Mädels „ihren Job“ ein wenig ernster nehmen und mir dann immer lieberweise auch Bilder überlassen. Besonders schön fand ich übrigens auch die Idee von Sabine einfach mal einen Tag durch die Stadt zu laufen und all die schönen Figuren an den Fassaden zu fotografieren. Da haben wir echt was zu bieten hier.

Mein Outfit fürs Bloggertreffen

Danke an Gunda für dieses Foto und alle anderen Einzelbilder von mir

Getragen hab ich an diesem Tag einen alten Hut. Denn diese Kombination ist als Outfit so mehrfach bewährt, dass ich gern und oft zu den enthaltenen Kleidungsstücken greife. So sitz alles, wackelt und hat Luft. Wenigstens hab ich diesmal ein sinnvolles Outfitbild gemacht, aber das war auch nicht mein Verdienst 😉  Danke Gunda, dass du mich geknipst hast.

Ein nettes Mädel hat uns mal alle zusammen geknipst in den sehr hübschen Fünf Höfen

Es war mir wie immer eine Freude und bei den Mädels könnt ihr auch noch weiteres über ihre Erlebnisse in und um München rum lesen. Überhaupt schreiben sie immer mit viel Herz & -blut, da lohnt sich das lesen. Wer jetzt auch mal die „große Stadt“ besuchen will, ihr wisst ja ich freu mich auf euch! Schreibt mir einfach. Und ich hoffe auch die Mädels werde ich ganz bald mal wiedersehen dürfen.

Ok, die Statuen-Posen hab ich noch nicht drauf.
Danke an Sabine & Sunny für die Bilder dieser Collage.

 

namaste – 10 Fragen eines Yoga Beginner

Mein Bericht zum Yoga-Buch von Tara Stiles hat auch gleich aufgedeckt, dass ich wohl noch so einiges nicht drauf hab in Sachen Yoga. Was machen? Noch mehr Bücher lesen? Noch ein VHS Kurs? Oder doch noch einmal versuchen „den richtigen Lehrer“ zu finden? Was sich ja bei mir durchaus auch ein wenig schwierig gestaltete. Da wünschte ich mir DIE Lehrerin von Beate aus dem Bahnwärterhäuschen, die ihr beigebracht hat auch auf winzige Details zu achten.

Ihr seht viele Fragen und keine Antworten erstmal. Aber netterweise hatten Sabina von OceanblueStyle at Manderley und ich noch ein wenig weitergeschwätzt nach dem Post und da kam Sabina auf die tolle Idee, dass ich ihr einfach mal meine „Anfänger-Fragen“ stellen darf.

Namaste – 10 Fragen eines Yoga Beginners

Also: Auf Los geht’s los und ein herzliches Danke an Sabina, die sich die Zeit genommen hat mir 10 Fragen rund ums Yoga zu beantworten:

Wie kamst du zu Yoga und wie lange bist du schon dabei?

Yoga übe ich seit über zwanzig Jahren. Kennengelernt habe ich es allerdings schon vor 25 Jahren, als ich noch in Kalifornien lebte. Irgendwann war mir aber auch das noch nicht genug und daher habe ich dann noch eine einjährige Ausbildung absolviert, um Anfänger unterrichten zu können.

Mit Yoga begonnen habe ich, weil ich in einer persönlichen und beruflichen Krise steckte, und es mir dadurch auch körperlich schlechter ging.

Wer sollte eigentlich Yoga machen? Ist das wirklich für jeden was oder denkst du so eine Ela wäre woanders besser aufgehoben?
Wenn du fragst, was Yoga eigentlich für dich tut oder wie es wirkt, dann kann ich nur sagen: es kann zu mehr innerer Balance führen. Mit den Übungen verbinden sich Körper, Atem und Geist, was mehr persönliche Zufriedenheit im Leben bewirken kann. Denn die Übungen (Asanas genannt) sind ja kein Selbstzweck. Darauf gehe ich in Frage 8 noch ausführlicher ein.

Was wäre der ideale Einstieg ins Yoga? Wie sollte man starten?

Ich habe mit einem klassischen Hatha Yoga Kurs für Anfänger angefangen und dafür ganz einfach eine Probestunde vereinbart. Manche Studios verlangen dafür einen kleinen Betrag, den sie bei Buchung eines kompletten Kurses mit den Gesamtkosten verrechnen. Gerade bei kleinen Studios halte ich das auch für legitim. Einmal die Woche zum Yoga zu gehen, das aber regelmäßig, genügt völlig. Wichtig ist: Uhrzeit und Ort sollten sich bequem in den eigenen Tagesablauf einbeziehen lassen.

Was kann ich falsch machen als Anfänger?

Yoga zu schnell wieder aufzugeben, wenn es einem in den ersten Teststunden nicht gefällt. Das wäre eher das Signal, weiterzusuchen. Denn es lohnt sich! Was in diesen Stunden stattfindet, ist eine Form von Yoga, die dieser Lehrer zeigt.

Ich wage zu behaupten, dass in kaum einem anderen Unterricht die Person des Lehrers so wichtig ist wie im Yoga. Weil es halt nicht nur „Vorturnen“ ist.

Beispielsweise war ich vor kurzem in einem „sogenannten Anfängerkurs“ in einem Sportstudio: große Gruppe mit sehr anspruchsvollen Übungen. Ich konnte die Anforderung für mich gut einschätzen. Aber zwei junge Frauen hinter mir haben gelitten, weil sie wenig Unterstützung für die Übung bekamen und dachten, sie müssten die Vorgabe der Übung schaffen, die für Anfänger viel zu schwer war. Ich denke, sie sind nach Hause gegangen mit der Idee, Oh Gott, Yoga ist ja tatsächlich so anstrengend wie befürchtet.

Mein Tipp: im Studio unbedingt fragen, wie groß die Gruppe ist und an welches Niveau sie sich wendet bzw. den eigenen Wunsch nach einer Anfängergruppe deutlich machen.

Im Yoga gibt es ja viele unterschiedliche Stile? Ich kenne bis jetzt nur wenige davon, kannst du mir ein wenig dazu erklären?

Hatha Yoga ist quasi die Grundlage für alles andere. Ob ich das bei 80 Grad machen muss wie beim Bikram Yoga, ist Geschmackssache. Solche Abwandlungen sind aus meiner persönlichen Sicht auch eher Fitnesskomponenten, die mit der Idee von Yoga nur sekundär etwas zu tun haben. Natürlich ist Yoga sehr beliebt und so versuchen viele Anbieter eine Nische zu finden. Das ist legitim, und wem es gefällt, solange es seriös und fundiert ist, denke ich mir: Warum nicht.

Persönlich reizt mich das weniger. Denn ich kann mit Hatha Yoga jedes Mal eine Übungsstunde ja komplett anders gestalten, indem ich ein bestimmtes Thema wähle: mehr Energie, Ruhe, mich öffnen oder innere Einkehr üben. Für mich muss der Stil nicht besonders außergewöhnlich sein. Es hilft mir mehr, wenn ich es schaffe, regelmäßig zu üben. Lieber einfach, dafür effektiv.

Was ist deine liebste Yoga Übung und warum?

Meine liebste Übung ist immer gerade die, die ich brauche und die mir gut tut. Klingt vielleicht komisch, ist aber so: Wenn ich mich stark fühlen will, übe ich den Held. Wenn ich Stehvermögen und Balance benötige, den Baum. Wenn ich mich entspannen will, übe ich den Sonnengruß, indem ich versuche, die Übungen möglichst „fließend“ zu absolvieren.

Wenn ich dagegen ordentlich Energie sammeln will, übe ich mit viel Tempo. Das bringt gerade morgens meinen Kreislauf in Schwung und meinen Körper in Gang.

© Sabina von OceanblueStyle at Manderley

Welche Übung würdest für Anfänger empfehlen, weil sie besonders gut geeignet ist für Newbies?

Den Sonnengruß lernt eigentlich jeder Anfänger früher oder später, weil er den ganzen Körper bewegt und daher sehr effektiv ist. Wärmstens empfehlen möchte ich aber vor allem, die Magie von Yoga so schnell wie möglich kennenzulernen: Es macht im allerbesten Sinne, süchtig zu lernen wie man körperliche Bewegung mit dem Rhythmus des eigenen Atems verbindet. Weil das das Schönste, Beste und Wirkungsvollste am Yoga ist.

Ansonsten? Ich bin ja ein bisschen bequem, gebe ich zu ☺ und liebe alle Übungen im Liegen.

Das „Krokodil“ ist der Klassiker zum Dehnen für verkürzte Rückenmuskeln. (Aber aufgepasst: jeder mit körperlichen Beschwerden klärt bitte unbedingt vorher mit dem Arzt, was sie darf und was sie nicht darf!). Um die Übung kurz grob zu beschreiben: ich drehe beim Krokodil Beine und Oberkörper in entgegengesetzte Richtungen. Während die angewinkelten Beine also nach links gleiten, bewegt sich der Kopf nach rechts. Die Arme bleiben dabei die ganze Zeit in Schulterhöhe auf dem Boden ausgebreitet. Das machst du in deinem eigenen Atemrhythmus. Wichtig ist allerdings, dass der Atem die Bewegung steuert, und nicht umgekehrt.

Mein Tipp also: Den Sonnengruß lernen und sich dabei aber auf die zwei wesentlichen Kräfte des Yogas konzentrieren: 1. den Atem. 2. Das Nachspüren im eigenen Körper. Damit meine ich: Wie fühlt sich der Rücken vor der Übung an und wie danach? Nachspüren bevor die nächste Übung beginnt ist ganz wichtig, weil es mir hilft, meine Gedanken zu konzentrieren und so auch zu beruhigen. Das leitet aber nicht jeder Lehrer an, was ein bisschen Schade ist.

Ich bin ein Schreibtischtäter und dementsprechend ungelenkig? Verändert sich das durch Yoga?

Ja, wenn du regelmäßig übst 😉 Ich könnte es bei dieser Antwort belassen und will auch auf keinen Fall den Eindruck erwecken, als sei ich esoterisch unterwegs. Ganz im Gegenteil. Durch deine Frage hast du mich aber auf einen Gedanken gebracht: Was interessiert dich am Yoga? Ich freue mich immer, wenn jemand sich für Yoga interessiert und ich weiterhelfen darf, damit jemand es mal ausprobiert. Es muss dich ja schon etwas Besonderes daran ansprechen, denn um gelenkiger zu werden, könntest du auch zu einem Gymnastikkurs oder ins Fitnessstudio gehen.

Wie ich in den bisherigen Fragen schon angedeutet habe, sind die Asanas ja nur ein Mittel zum Zweck. Ein Beispiel: Wie verhalten sich Teilnehmer im Kurs während einer Übung? Die meisten gucken wie es die andere macht? Ist sie besser, schneller, gelenkiger? Vergleichen ist ja ein wesentliches Merkmal unserer Leistungsgesellschaft und das ist auch gar nicht schlimm. Hat aber auch seine bekannten Nachteile, weil es uns oft stresst. Also kann ich beim Yoga lernen, mehr auf mich selbst zu achten, bei mir zu sein und mich weniger mit anderen zu vergleichen. Das hilft mir natürlich ungemein im Alltag, gelassener zu werden. Ich fühle nach dem Yoga erfrischt und kraftvoll, weil ich weniger Energie auf das Vergleichen verschwende.

Wie oft sollte man Yoga praktizieren?

Ich bin, gerade wenn es um Anfänger geht, kein Freund von DVD-Yoga. Einfach, weil die Rückmeldung dazu fehlt, ob die Art und Weise wie ich in eine Asana hin- und hinausgehe (Yoga-Jargon) mir nicht schadet. Eine Übung sieht zwar bei jedem Teilnehmer anders aus. Aber beim „Drehsitz“ etwa sollen Kinn und Brustbein eine Linie bilden. Das kann ich allein gar nicht überprüfen, sondern bin muss Teilnehmer und Lehrer zugleich sein. Wie soll das gehen?

Daher kann ich nur empfehlen, einmal die Woche regelmäßig zu einem 90-minütigen Kurs zu gehen. Wichtig ist, dass der Rhythmus zum eigenen Leben passt. Niemals einen Kurs buchen, zu dem ich es nur auf den letzten Drücker schaffe, nach dem Motto: „Ach, die Anfangsentspannung schenke ich mir.“

Ein Anfängerkurs gibt den sicheren Rahmen, um Yoga zu erfahren und kennenzulernen. Gleichzeitig motiviert mich ein gebuchter Kurs zum regelmäßigen Hingehen – ist also der beste Verbündete gegen den allseits bekannten „Schweinehund“. ☺

Was Zuhause üben angeht, folge ich immer noch dem allerbesten Rat meines eigenen Yogalehrers: lieber täglich nur fünf Minuten üben als an hohen Ansprüchen zu scheitern und gar nichts zu machen. Also etwa morgens oder irgendwann im Laufe des Tages fünf bis zehn Sonnengrüße – fertig, gutes Gefühl.

Was ist dein wichtigster Tipp für Yoga-Beginner?

Nicht aufgeben, wenn die ersten Yogastunden einem nicht gefallen. Nach dem Yogalehrer suchen, der passt – am Ende wartet die Belohnung! Yoga lehrt ja auch, mehr sich selbst zu vertrauen. Ich kann mich als Anfängerin auf etwas einlassen, ohne blind dem Lehrer zu folgen. Als ich meinen Yogalehrer gefunden hatte, war ich nach neunzig Minuten immer total selig, weil die Mischung aus Anspannung und Entspannung genau passte.

© Sabina von OceanblueStyle at Manderley

Ich hoffe ihr hatten genauso viel Freude daran noch einiges Spannendes und Neues zum Thema Yoga zu erfahren. Und die Profis unter euch haben sicher das ein oder andere Mal wissend genickt. Ganz herzlichen Dank Sabina für deine Zeit, deine Mühe und deine Geduld!

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gelesen & ausprobiert: „Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel“ von Marion Grillparzer

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Egal mit wem man sich gerade unterhält, jeder hat ein Patentrezept für die schlanke Linie. Vegan, Paleo, FDH. Auch No Carb ist dabei sehr hoch im Kurs, aber für mich keine Alternative. Ganz ohne Kohlenhydrate geht für mich nichts. Und auch von Diäten halte ich ganz und gar wenig, wenn muss die komplette Einstellung zum Essen stimmen.

„Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel“ von Marion Grillparzer verspricht nun mehr ein Buch zu sein, dass auf gesunden Lebensstil setzt und sinnvolle Ernährung ohne Verzicht. Jetzt zwangsläufig nichts, was mir mein gesunder Menschenverstand nicht auch mitgibt, wenn man genau hinhört. Aber mal auffrischen kann nicht schaden.

 Das Copyright für das Cover liegt beim Heyne Verlag
Deutscher Titel: Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel
Autorin: Marion Grillparzer
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2017
Verlag:  Heyne Verlag
ISBN: 978-3453604155
Preis: 12,99 € Taschenbuch
Wer sich für das Buch interessiert, findet es hier bei Amazon (kein Affiliate-Link, nur als Goodie für Suchfaule gedacht)

Das Buch gibt dabei ein solides Basis-Wissen mit und beantwortet die meisten Fragen zu gesunder Ernährung im Allgemeinen, wie ich es auch sinnvoll empfinde. Dazwischen findet man ein buntes Sammelsurium an Listen, dass kurz und knackig Dinge erklärt. z.B eine Liste mit allem was Heißhunger auslöst. Da steht meine geliebte, weil es doch so schnell geht unter der Woche, Laugenbrezel drauf. Und die braucht wirklich mal eine etwas mehr satt machende und gesündere Alternative.

Die Schlamper-Joker-Liste fand ich besonders charmant. Fatburning quasi ganz von allein 😉 15 Minuten Tüten schleppen, na das hab ich drauf! 20 Minuten kochen, was werde ich bald schlank sein! Oder 45 Minuten Möbel umräumen, wird eh mal wieder Zeit für ein finales Einrichtungskonzept.

Passend zu gesunder Ernährung ist also, wie kann es anders sein, auch ein
sinnvolles Maß an Bewegung in seinen Alltag einzubauen. Im Buch kommen
hier auch meine heiß geliebten Faszienrollen zum Einsatz in bebilderten
Übungsbeispielen. Wer noch nie gerollt hat, dem sei das echt mal ans
Herz gelegt, mein Büro-Täter-Rücken atmet hier regelmäßig auf.

Am Ende des Buches steht ein Rezept-Teil, der mich nicht ganz überzeugt hat. Zutaten die ich erstmal googeln muss und noch nie in einem Laden gesehen habe, schrecken mich tatsächlich immer ein wenig ab, wie etwa Süßlupinenmehr oder Erbsenweißpulver. Vielleicht stehe ich aber auch generell noch immer den Eiweißpulvern etwas skeptisch gegenüber und ignoriere die somit gekonnt!?

Das sogenannte Infusion Water begleitet mich allerdings schon eine Weile. Im
letzten Jahr habe ich dafür sogar mal eine praktische Wasserflasche
angeschafft. Also hab ich mich gefreut, als ich diese Seiten
entdeckte. Das Detox Water war hier aus dem Buch mein Favorit.

Mein Fazit: Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Vor allem weil es auch nicht so dogmatisch daherkommt. Die Autorin schreibt mit Witz und Charme. Alles wirkt schön bunt und leicht. Nicht man muss dies oder das…Sondern eben auch ein „Croissant ist keine Katastrophe“, cheaten (wie man das heute fancy nennt oder eben mal sündigen) ist absolut ok. Denn am wichtigsten finde ich selbst immer den Spaß am Essen und das Genießen soll niemals verloren gehen.

Herzlichen Dank für das kostenlose Rezensionsexemplar.
Natürlich enthält der Beitrag aber wieder meine eigene Meinung.

ich seh den sternenhimmel

Öfter mal was ausprobieren ist doch ein besonders schöner Teil an Mode. Aber dafür immer gleich shoppen gehen ist zeit- und kostenintensiv. Was bleibt der schlauen Frau von heute also übrig. Borgen! Und wie gut, dass ich lauter Mädels mit verdammt gut gefüllten Schränken kenne.

Da viele von euch die Hose vermutlich schon kennen und sich eventuell sogar an ihr satt gesehen haben, denkt ihr euch schon: das geborgte ist hier die Bluse. Meine Familie erzählt seit ich mich erinnern kann diese Geschichte über mich. „Immer wenn Ela „Sternenhimmel“ als kleiner Wutz wo gehört hat, fing sie unaufhaltsam an zu singen und zu tanzen.“ Zugegeben ich erinnere mich nicht mehr, sowas getan zu haben. Aber das Lied mag ich immer noch. Sing es aber eher im Kopf mit, als unaufhaltsam überall 😉 Als ich die Bluse allerdings bei meiner Schwester entdeckte, war es Sternenhimmel-Liebe.

Bluse | H&M
Hose | s.Oliver
Schuhe | Esprit

In einem Laden hätte ich sicher nicht zu diesem Modell gegriffen, Stehkragen, Knopfleiste am Rücken, kurz geschnitten. Da kann ich mich ja gar nicht verhüllen. Muss ich aber auch gar nicht viel mir so auf.

Am Fototag hatte ich irgendwie den Tag komischer Posen und Out-Takes , darum gibts die heute mal als kleine Sammlung und wieder mit Fotobomber Felix dazu. Und jetzt kommt Leute, lasst uns doch einmal kurz zusammen singen! „Ich seh den Sternenhimmel …. „

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