Was war da so im … Juli 2022

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Juli 2022 startete noch wie der Juni geendet hat. Mit Husten. Und ich tendiere dazu zu sagen, im Sommer krank zu werden ist das schlimmste. 36 Grad und es wird heißer ist ja so schon nicht mein Ding, aber mit Bronchitis oder Corona kombiniert, ja pfui! Pro-Tipp: Niemals im Sommer krank werden!

Monatsrückblick Juli 2022
Wenn es dich nach all der Zeit erwischt

Kleine Auszeiten die dank Corona ins Wasser fallen & eine die geklappt hat

Eigentlich war ein zauberhaftes Camping Wochenende als kleine Auszeit von Krankheit, Pflichten und allem sonst eingeplant. Aber die Reisegefährten bekamen leider kurz vor Abfahrt Corona und so traurig wir waren, beschlossen wir dann alle oder keiner und haben gleich mal super optimistisch lieber auf nächstes Jahr verschoben.

Und Ende des Monats ist Corona dann auch bei uns im Haushalt angekommen. Obwohl mein Papa sehr wenig und immer mit Maske unterwegs ist hat es ihn erwischt. Damit fiel gleich noch mein geplanter Betriebsausflug mit flach, der Pflegedienst will verständlicherweise dann auch nicht mehr ins Haus kommen und trotz aller Vorsicht in house hat es uns 4 Tage später alle erwischt. Grässlich war es, ich knabber noch ordentlich. Und ich bin gespannt, ab wann wir dann das Haus wieder verlassen können, weil die Tests endlich negativ sind.

Das erste Konzert des Jahres 2022 – Sting

When the world is running down, you make the best of what’s still around

Sting

Für mich grenzte es an ein Mini-Wunder, dass ich es tatsächlich geschafft habe Sting Mitte des Monats live zu sehen. Nach all dem Chaos um mich rum hatte ich das nämlich nicht geglaubt. So in Summe kann man nämlich sagen, dass dieses Jahr fast keiner meiner Pläne was geworden ist. Die Karten waren schon 2 Jahre alt, wie wohl viele Konzert-Karten aktuell noch. Also ging ich mit FFP2 Maske bewaffnet los, um den English man in New York zu hören. Live eine absolute Bombe.

Konzert Sting
Live wirklich empfehlenswert

Auch sein Sohn als Vorband hat mir gut gefallen. Ich wusste nicht mal, dass der auch Musiker ist. Aber allein mit Gitarre und wirklich guter Laune war Joe Summer ein perfektes Intro fürs nachfolgende Konzert seines Vaters auf dem Tollwood. Danach war mir absolut klar, warum Sting seit der Gründung von „The Police“ 1977 eigentlich durchgängig zu den ganz Großen des Musik-Business gehört. Der Mann kann echt was. Und eine Zeit lang war ich absolut süchtig nach „Desert Rose“. Spätestens als er das gespielt hat, war ich absolut happy!

Der Monatsrückblick Bücher Juli 2022

Der Juni war ja, sagen wir mal buchtechnisch ein Missgeschick, weil ich es nicht mal geschafft hatte ein Buch zu beenden. Aber immerhin kann ich hier im Juli eine Besserung vermelden. Wenn man viel im Bett liegt und Zuhause ist, schafft man doch einiges…Gestartet hab ich aber mit einem im Juni gekauften Buch.

„I kissed Shara Wheeler“ von Casey McQuiston ist ein Highschool-Liebesroman mit ein paar der nettesten Charaktere in Büchern die ich seit langem gelesen hab. Zum Inhalt: Chloe ist fast am Ziel all ihrer Highschool Pläne, als Jahrgangsbeste endlich den verschlafenen, voreingenommenem Nest zu entfliehen in dem sie lebt. Aber dann gibt es besagten Kuss im Titel von Shara und die verschwindet danach spurlos und legt eine Spur aus rosaroten Rätselbriefen. Alles mit Happy End Garantie.

Weil ich das erste Buch im Juli so mochte, dachte ich mir leg ich gleich nochmal mit Casey McQuiston nach und lese endlich „One Last Stop“. Auch hier Romance – denn August trifft in der U-Bahn das Mädchen ihrer Träume. Allerdings gibt es da ein ziemlich großes Problem. Denn Jane kann die U-Bahn nicht verlassen und hängt dort schon seit den 70igern fest. Cooles Konzept für eine Geschichte, hat mich aber trotz der guten Kritiken irgendwie nicht ganz mitgenommen. Für mich ist und bleibt immer noch das beste Buch von McQuinston „Red, White & Royal Blue“, welches auch gerade verfilmt wird.

„Butter“ von Asako Yuzuki ist etwas wirklich anderes, nicht nur lief mir bei den Beschreibungen von japanischen Gerichten tatsächlich öfter mal das Wasser im Mund zusammen. Sondern hab ich eigentlich auch eine andere Storyline erwartet. Denn starten tut das ganze mit einem Interview einer vermeintlichen Serienmörderin, die durch ihre Kochkunst reihenweise einsame Männer an sich gebunden und dann umgebracht haben soll. Im Lauf der Geschichte dreht sich aber dann immer mehr um die persönliche Entwicklung von Rika (der interviewenden Journalistin) und ihrer besten Freundin. Und hier ist sehr viel Gesellschaftskritik mit verpackt, übersteigerte Erwartungen an das weibliche Frauenbild und das finden zu sich selbst. Großartig!

Und noch ein Buch aus dem LGBTQ+ Genre nämlich „Yadriel und Julian. Cemetery Boys“ von Thomas Aiden hatte zu mir gefunden. Aufmerksam wurde ich durch glänzende Booktok-Bewertungen. Die hohen Erwartungen hat es dann leider nicht erfüllt. Die Geschichte war für mich eher so ein dahinplätschern, keine wirklichen Highlights, wenige Charaktere die ich ins Herz geschlossen hätte. Und auch der Bösewicht der Geschichte war für mich viel zu schnell offensichtlich.
Zur Storyline: Yadriel ist trans und kann damit nach Ansicht seiner Familie kein echter Brujo werden. Um das Gegenteil zu beweisen beschwört er heimlich einen Geist, um sich selbst zu beweisen. Aber leider geht dabei mächtig etwas schief und so muss er sich mit Julian herumschlagen.

Auch das nächste Buch war gefühlt bei Booktok mal in aller Munde. „We were liars“ von E. Lockhart. Hier sucht Cadence nach der Wahrheit und was in einem Sommer vor 2 Jahren passierte an den sie keine Erinnerung hat. Etwas schlimmes, traumatisches muss sich ereignet haben. Soviel ist schnell klar und auch, dass ihre Familie ausgesprochen schwierig ist. Gefühle zulassen oder gar über sie reden tut hier niemand. Viel dreht sich nur um Geld, Macht und Prestige. Hier fand ich die Story eigentlich ganz gut, auch der große Twist fiel mir erst kurz vor der Enthüllung auf. Aber den Schreibstil fand ich ausgesprochen anstrengend für mich zu lesen.

„Welch grausame Gnade“ von Chloe Gong ist ein Romeo und Julia Retelling. Setting ist hierbei Schanghai, sonst erkennt man einiges wieder. Zwei Liebende die nicht zueinander finden dürfen, eine Blutfehde. Gespickt mit einem übersinnlichem Feind, einem Monster, dass die verfeindeten Häuser gleichermaßen angreift und zur Zusammenarbeit der Liebenden führt. Dummerweise hab ich vorher nicht geguckt, ob das ein abgeschlossenes Buch ist. Ist es nämlich nicht. Ich glaube im Herbst erscheint der nächste Band und den hätte es für mich nicht gebraucht. Man hätte durchaus das Erzähltempo ein wenig hochschrauben und auch hier schon einen guten Abschluss finden können.

Das erste Buch von Camilla Sten hab ich damals verschlungen, ich hab einfach eine ganze Nacht durchgelesen. Buch Nummer zwei aus ihrer Feder „Das Haus der stummen Toten“ war auch wieder ein Pageturner für mich. Ein wenig schwächer, weil ich schnell einen Sache geahnt habe, die sich später als wahr rausgestellt hat. Aber trotzdem hab ich das Buch eigentlich nur zum Tee trinken aus der Hand gelegt. Eleanor findet ihre Großmutter ermordet und erbt daraufhin ein Gut, dass zuvor nie jemand ihr gegenüber erwähnt hat. Also macht sie sich dorthin auf, um den Nachlass zu klären und wenig später schon kommt sie dem Geheimnis der Großmutter immer mehr auf die Spur und bringt sich dabei aber auch in immer größere Gefahr.

Töffi Movie Nights, Serien & Filme Juli 2022

Ein Film von dem man nach meiner Meinung viel zu wenig positives gehört hat ist „The Broken Hearts Gallery“ (Netflix). Die Romcom ist absolut zauberhaft. Außer man hasst romantische Komödien, dann macht bitte einen Bogen um den Film. Ansonsten glaub ich, könnte euch die Geschichte von Lucy auch ans Herz gehen. Nach einer Trennung beschließt sie spontan zusammen mit ihrer neuen Zufallsbekanntschaft Nick eine Galerie zu eröffnen, in der die Leute Gegenstände aus ihren vergangenen Beziehungen ausstellen und damit auch mit der Vergangenheit abschließen können. Großartige Neben-Charaktere sind auch Lucys beste Freundinnen. Schnappt euch also, wenn ihr mal nichts besseres vor habt eine Schüssel Eiscreme und guckt dabei diesen Wohlfühlfilm.

Kinofilme

Es ist kein Geheimnis, dass ich Superhelden-Filme mag. Und mit dem Zuzug eines neuen Nachbarn hab ich endlich einen Kino-Buddy, der sich all diese Filme mit mir antut. In diesem Falle „Thor – Love & Thunder“. Und nein, ich glaube nicht, dass das ein guter Film im eigentlichen Sinne war. Gute Unterhaltung war es für aber trotzdem. Bunt, teils lustig, kurzweilig und actiongeladen. Extra Credits von mir für Nathalie Portman, die als Mighty Thor einfach zauberhaft aussah. Im Grunde ist Thor 4 für mich eine Liebesgeschichte, wo es auf einem Nebenschauplatz noch einen von Christian Bale gut dargestellten Bösewicht zu bekämpfen gilt. Und nicht zu vergessen, ein wie immer grandioser Soundtrack. Guns N‘ Roses und der Gott des Donners scheinen eine sehr gute Kombination zu sein.

Ich hatte schon eine Weile überlegt, ob ich mir den neuen „Elvis“ Film im Kino ansehen sollte. Auf dem Blog von „Nummer Neun 9“ hab ich dann eine Rezension dazu gelesen und dann gab es im Kino noch den Kaffee & Kuchen Sonder-Deal, also war es beschlossene Sache. Ein wenig Angst hatte ich vor 2 Stunden und 39 Minuten Spielzeit. Aber die war total unbegründet. Das Biopic bildgewaltig umgesetzt von Buz Luhrmann hat mich total gefesselt. Eigentlich hätte es mir klar sein sollen, denn ein Luhrmann Film (ob z.B. Gatsby oder Moulin Rouge) hat mich optisch noch nie enttäuscht.

Auch, dass ich an vielen Orten schon selbst war, die im Film vorkommen führte zu kleinen Happy Momenten, wie das wiedererkennen von Sun Records, Beale Street, Graceland oder Viva Las Vegas. Ich fürchte bei ein paar musikalischen Szenen hab ich sogar leise vor mitgesungen (auf jeden Fall gewippt), aber immerhin hat keiner Popcorn nach mir geworfen. Großes WOW, was Austin Butler hier abgeliefert hat. Er war für mich wirklich Elvis. Und auch Tom Hanks gab sehr glaubwürdig den zwielichtigen Manager.

Allein die Inszenierung von Elvis als Person erschien mir ein wenig zu einseitig und zu sehr als Opfer. Ja, er wurde sicher übervorteilt und massiv ausgenutzt. Und er hätte mehr Schutz, Support und Liebe aus seine eigenen Reihen verdient. Aber mir kam es so vor, als wäre sein Charakter ein wenig geschönt, seine dunklen Seiten ein wenig in den Hintergrund gearbeitet (seine Sucht, seine Affären, …)

Serien in diesem Monat

Ist es eine gute Idee eine postapokalyptische Serie zu gucken, wenn man krank ist und in Zeiten von Corona, Affenpocken und Co. lebt? Jein, weil dadurch kann man ganz neue, gruselige Gedanken in sich selbst freischalten. Nichts desto trotz ist „Station Eleven“ (Starzplay) eine überzeugende, sehr gute Serie. Nachdem eine Grippe einen Großteil der Menschheit ausgerottet hat, folgt man einer Hand voll Überlebenden direkt nach dem Ausbruch und in Zeitsprüngen 20 Jahre danach. Ich musste immer ein wenig an eine andere Serie denken, nämlich „The Leftovers“, was wohl daran liegt, dass der gleiche Serienmacher beteiligt ist.

Natürlich ging auch an „The Umbrella Academy“ Staffel 3 (Netflix) für mich kein Weg vorbei. Am Ende von Staffel 2 haben es die Umbrellas scheinbar zurück ins die Gegenwart geschafft. Diese erweist sich nun aber als eine Art Paralleluniversum, denn statt der für die Serie namengebenden Umbrella Academy, gibt es jetzt sieben neue „Helden“ die Sparrows und die halten recht wenig von den Neuankömmlingen in ihrer Welt. Allein für die Tanz-Battle-Szene hat es sich schon gelohnt. Großartig umgesetzt fand ich auch das Coming-Out von Vanya zu Victor und die Reaktion seiner Familie. Allein Allison fand ich absolut unsympathisch in dieser Staffel. Ein paar Schwächen gab es auch, aber welche Serie hält schon konstant sein Niveau?

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Urheberrecht: Netflix

Im Ganzen leider nicht überzeugt hat mich „Wild Republic“ (arte Mediathek). Die Grundidee und der Trailer hatten mich auf die Serie gebracht. Eine Gruppe Jugendlicher soll in den Bergen eine Resozialisierungstrip machen. Kurz nach Beginn wird ihr Bergführer allerdings ermordet aufgefunden und die Gruppe flieht in höhere Lagen aus Panik, dass man einen von Ihnen verdächtigen würde. Große Teile der Geschichte waren mir aber dann ein wenig zu Klischeehaft. Wäre ich auf der Flucht, würd ich jedenfalls keine Pilze nehmen für einen unvorhersehbaren Drogentrip. Positiv zu erwähnen ist aber, dass die Hintergrundgeschichten einiger Jugendlicher, die pro Episode aufgenommen werden, doch auch interessant waren und das optische Setting in der Bergen einfach phänomenal ist.

Eigentlich noch angefangen hatte ich „Big Sky“ Staffel 2 (Disney+), aber wo die erste Staffel mir hier überraschend gut gefallen hat. Fand ich die zweite so schlecht, dass ich gar nimmer weiter gucken wollte nach ein paar Folgen. Ging das noch jemandem so?

Ansonsten hab ich mich die meiste Zeit auf Apple TV rumgetrieben und meiner Meinung dazu sogar einen eigenen Post gegönnt.

Auf dem Tisch im Juli 2022

Auf meinem Nachtisch in diesem Fall stand meist Zwieback, Banane und Tee. Da weiß man Bescheid oder?

Stolz bin ich auf mich weil, …

…ich durch das krank sein auch wieder ein wenig gelernt habe, dass ich selbst manchmal die Priorität bin. Vergisst man ja doch mal gern in den Irrungen und Wirrungen um sich rum. Aber, wenn man sich nicht um sich selbst kümmert, kann man sich auch nicht um andere kümmern. Daher Notiz an mich selbst: Selfcare ist wirklich wichtig.

Konnte der Juli euch begeistern? Schreibt mir doch gern eure Highlights in die Kommentare.


Noch eine kleine Bitte/Anregung: Solltet ihr ein Buch oder einen Film auch auf eurem Blog besprochen haben, der bei mir im Rückblick vorkommt, dann gebt mir doch gern Bescheid. Dann kann ich noch andere Meinungen dazu verlinken. Dankeschön!

Meine persönlichen Apple TV+ Dos & Don’t have tos

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Im Haushalt zog dieses Jahr ein neues Apple-Produkt ein und dazu gab es den 3-Monate Probe Apple TV+ Zugang. Zugegeben der Geiz hielt mich immer davon ab, dort mal rein zu spickern. Aber wenn es umsonst ist, muss man als Serienjunkie doch quasi rein gucken. Und darum gibt es heute mein persönliches Fazit zu „Was sollte man gesehen haben, was kann man sich vielleicht sparen“.

Apple TV Dos & Don'ts Mai 2022
Was wir uns so auf Apple TV+ angesehen haben und meine Meinung dazu

Apple TV+ Dos

Coda

Ein wunderbar zarter und Oscar prämierter Film ist „Coda“. Die Geschichte um Ruby, die als einzige hörende in der Familie ihre Liebe zur Musik entdeckt geht mitten ins Herz (überhaupt scheinen Musikfilme/Serien in letzter Zeit mein Ding zu sein, zuletzt hatte mich ja „Sing Street“ sehr begeistert). Der Zwiespalt zwischen Familie und eigenem Leben ist hier feinfühlig aufgearbeitet worden. Übrigens wurde nicht nur der Film an sich ausgezeichnet, auch Troy Kotsur in der Rolle als Frank Rossi, erhielt für seine Performance im Film als erster gehörloser Schauspieler verdientermaßen einen Oscar.

The Tragedy of Macbeth

Achtung! Dieser Film ist obwohl er auf der Do-Liste steht nur etwas für euch, wenn euch Shakespeare und die zugehörige Sprache nicht schrecken. Bei mir definitiv nicht der Fall und so fand ich „The Tragedy of Macbeth“ episch in Machart und Bildsprache. Wer nichts über das dazugehörige Stück weiß, hier dreht sich alles um Machthunger und seine Auswüchse, bis hin zu Mord und Wahnsinn. Alles nur, um an die Königskrone zu gelangen. Der gesamte Film ist in schwarz-weiß gedreht, teils wirkt das Setting wie ein Theaterkulisse. Was dem düsteren der Geschichte noch mehr Nachdruck verleiht. Dazu großartige Schauspieler wie Denzel Washington und Frances McDormand (wobei sie für mich noch die bessere Leistung abliefert).

Zitat Macbeth
Ich mag Zitate und dieses ist ziemlich wahr meistens

Roar, Frauen die ihre Stimme erheben (Staffel 1)

Die Anthologie-Serie „Roar“ ist vermutlich tatsächlich von Frauen für Frauen produziert worden. Sie spiegelt Themen wieder, die sicher viele, wenn nicht die meisten Frauen einmal erlebt haben. Teils auf sehr surreale Weise, manchmal ein wenig zu überspitzt für meinen Geschmack (es gibt eine sehr verwirrende Enten-Episode), oft aber auch einfach sehr auf den Punkt. Die einzelnen Folgen basieren auf Kurzgeschichten der auch recht bekannten Schriftstellerin Cecelia Ahern und greifen Themen auf wie Rassismus, Überforderung oder Gewalt. Warum fand ich es sehenswert? Weil manche Dinge immer noch zu wenig im Bewusstsein der Menschen angekommen sind.

Severance (Staffel 1) – War mein absoluter Favorit

Die Science-Fiction-Serie hat es wirklich in sich. In „Severance“ wird Privatleben strikt vom Arbeitsleben getrennt. Ein Eingriff im Gehirn macht es möglich. Klingt fies? Ist es auch und desto länger man in die Serie eintaucht, desto bedrohlicher wirkt das ganze Szenario. Mark und seine Kollegen arbeiten in so einem Szenario, wo sie nach der Fahrt mit dem Aufzug nichts mehr wissen über ihren Job oder eben über das Privatleben, dass sie sonst führen. Interessant wie das Arbeits-Ich und Außen-Ich bei den Charakteren teils so unterschiedlich sind, dass es zu einem großen Twist am Ende der ersten Staffel kommt. Cliffhanger inklusive. Gruselig, eindringlich, richtig gut.

Apple TV+ Don’t have tos

Foundation (Staffel 1)

Starten wir mit einer Serie, die ich eigentlich wirklich gerne mögen wollte: „Foundation“. Eine Mischung aus Science-Fiction und Drama, mit herausragender Kinematographie. Bildgewaltig und absolut großartig gefilmt. Aber leider übertüncht diese besondere Art der Optik für mich nicht, dass gewisse Handlungsstränge fast langweilig anmuten. Oder manche Figuren für mich (ich glaube ungewollt) nervig oder blass blieben. Zudem ist es schwierig manchmal den Zeitsprüngen und Handlungen zu folgen, wenn man etwas gelangweilt mal kurz nicht aufpasst. Da muss man dann später nachrechnen wie viel 100 Jahre denn nun hier eine Person alt ist und ob es die Welt, die sie kannte, überhaupt noch gibt.

Noch kurz zur eigentlich interessant klingenden Storyline. Ein übermächtiges galaktisches Imperium herrscht über die auf Planeten verstreute Menschheit. Spannungen sind hier vorprogrammiert, mit einer Prise Revolution und die Rettung der Menschheit. Großes Lob aber noch von meiner Seite für die schauspielerische Leistung von Laura Bern als intelligenter Roboter und Lee Pace als imperialer Klon Brother Day. Definitiver Lieblingscharakter nach Staffel 1 – Hugo gespielt von Daniel MacPherson.

WeCrashed (Staffel 1 abgeschlossen)

Der ein oder andere hat vielleicht 2010 den Aufstieg und Fall von Adam Neumann einem der Gründer der Co-Working Spaces WeWork mitbekommen. Die Apple TV Serie widmet sich nun dieser Geschichte und setzt sie auch durchaus beeindruckend und anschaulich um. Ein Problem für mich ist, dass ich die Charaktere die hier porträtiert werden im echten Leben schon eher unsympathisch fand (man findet z.B. den Auftritt von Rebekah Neumann in einem Podcast immer noch auf YouTube) und in der Serie werden sie dann für mich richtig anstrengend (wie auch der etwas überzogene Dialekt von Adam). Spannend war aber der Blick hinter die Kulissen eines Hype-Unternehmens und auch auf das Selbstbewusstsein mancher Gründer. Trotzdem für mich kein Muss gesamt wegen oben genannten Nervfaktor und vermutlich weil es auch nicht ganz meinem Genre Geschmack entspricht.

Shining Girls (Staffel 1)

Mit dieser Serie bin ich absolut nicht warm geworden. Die Charaktere fand ich (fast) alle wenig liebenswert und scheinbar brauch ich das, um richtig in eine Serie gesaugt zu werden. Jedenfalls braucht es ein wenig Sympathie für einen Charakter, die kam hier nur für Phillipa Soo auf, die eine kleinere Nebenrolle füllt. Ansonsten wäre die Geschichte um eine recht abgefahrene Verschiebung der Realitäten und Zeit eigentlich ein Selbstläufer. Was „Shining Girls“ noch ein wenig gerettet hat für mich und warum ich es zu Ende geschaut habe (ja, ich hatte kurz überlegt aufzugeben), war ein wahnsinnig beängstigender, eindringlicher Bösewicht, besetzt mit dem großartigen Jamie Bell.

The Essex Serpent (abgeschlossene Staffel)

Vorgemerkt hatte ich mir noch „The Essex Serpent“ (seit 13. Mai 2022), ebenfalls nach einer Buchvorlage von Sarah Perry. Das Buch habe ich richtig geliebt (gelesen hatte ich es erst vor kurzem, mehr hier). Aber, ich gebe zu, Tom Hiddleston und Claire Danes hätten für mich erstmal als guter Grund gereicht um mal reinzuschauen. Die ersten beiden Folgen waren vielversprechend, aber ein wenig fiel die Serienadaption dann ab für mich. Auch weitere besetzte Buch-Charaktere hätte ich mir ganz anders vorgestellt. Aber so ist das immer mit Buch zu Film/Serie bei mir. Solide also im Ganzen, aber kein Muss. Da würd ich eher das Buch empfehlen.

Die Schlange von Essex

Noch erwähnenswert

Reingeschaut hab ich noch ein wenig in „Dickinson“ (aktuell 3 Staffeln). Eine optisch gute Dramedy rund um das Leben der Autorin Emily Dickinson. Tendenziell würde ich sagen mehr für eine jüngere, hippere Zielgruppe als mich. Hätte ich mehr Zeit gehabt, wär ich aber sicher noch ein wenig dran hängen geblieben.

Zitat Dickinson
Das Gedicht «You Cannot Put a Fire Out» ist auch Namensgebend für Episode 2×10

Die Serie „Paschinko – Ein einfaches Leben“ folgt einer koreanischen Einwanderfamilie über mehrere Generation hinweg und ebenfalls eine Buchadaption. Episch ist das erste Wort was mir nach einem Blick in die Serie als erstes einfallen würde. Denn bildgewaltig scheint etwas zu sein, auf das Apple TV großen Wert legt. Hier gibt es allerdings eine Menge Untertitel und wenn man dem ganzen nicht seine volle Aufmerksamkeit widmet, habe ich das Gefühl, fällt man schnell aus der Geschichte.

Was ich wirklich noch lustig, die ersten Folgen von „Reich!“. Sympathische Charaktere, mein Humor und Nat Faxon in seiner Rolle als absolut liebenswerter Arthur haben mich super mitgenommen.

Als Fazit würde ich sagen, brauch ich einen weiteren Streaming-Anbieter? Nein. War es interessant dort mal reinzuschnuppern, definitiv ja. Und ich hab schon schlechter meine Zeit verschwendet *lach*

Womit verschwendet ihr gerade gerne eure Zeit?

Was war da so im … Juni 2022

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Der Juni 2022 war tatsächlich noch holpriger als der Mai. Hätte ich vorher ja nicht gedacht, aber das Motto ist wohl aktuell immer schlimmer geht immer. Ich hab einiges über Wundversorgung gelernt und, dass man mit Behörden wunderbar streiten kann. Und jetzt leide ich seit fast zwei Wochen unter eine sehr hartnäckigen Bronchitis – ich geb ja zu mein erster Gedanke war, jetzt hat mich Corona erwischt. Aber es gibt wohl noch anderes Fieses. Mal sehen wie lange es sich noch hält oder wie lange mein Brustkorb das Husten noch verträgt, drückt die Däumchen.

Aber wie immer, wo Schatten ist, da gibt es auch Licht und so gab es auch einiges schönes diesen Monat (eher vom Anfang) zu berichten.

Monatsrückblick Juni 2022
Langweilig war auch der Juni 2022 wieder so gar nicht

Bunt ist das Leben und granatenstark

(Wer dieses Zitat aus der Überschrift jetzt erkannt hat, bekommt von mir automatisch einen Hoschi-Stern.) Der Juni stand dank der ü30blogger Aktion „Farbtupfer“ wenigstens unter einem schön bunten Motto. Passt irgendwie auch zum Pride Month, wo man sogar in Niederbayern mal die ein oder andere Regenbogenfahne hat wehen sehen. Im Buchladen gab es dann auch eine sehr verlockende themenbezogene LGBTQ+ Ecke, die mich zu einem Kauf verleitet hat und dann kommen wir gleich zum quasi nicht vorhandenen Bücherrückblick für Juni.

Der Monatsrückblick Bücher Juni 2022

Ok, der Leserückblick ist tatsächlich traurig.

  • Ich hatte viel zu wenig Zeit zu lesen.
  • Ich habe nicht das richtige Buch gefunden für meine Stimmung (bloß keine Trigger, bitte nicht zu traurig, keine schwere Sprache) und dann zig Bücher angefangen.
  • Und dann fehlte mir die Aufmerksamkeit und der Fokus, um eins zu beenden.

Möge der nächste Monat da wieder ein wenig besser werden.

Töffi Movie Nights, Serien & Filme Juni 2022

Netflix kann es einfach nicht mehr. So richtig gute Filme machen. Und das zeigt für mich die hochgradig besetzte neue Produktion „Spiderhead„. Trailer und Cast (Miles Teller, Chris Hemsworth) schienen so vielversprechend. Aber nach 30 Minuten gings gefühlt für mich nur noch bergab und man hätte die Kurzgeschichte von George Saunders besser unverfilmt gelassen. Spinnen kommen übrigens überhaupt keine vor. Der Spinnenkopf ist eine Art Gefängnis in dem Medikamententests durchgeführt werden. Alles unter dem Deckmantel zum Wohle der Menschheit. Spart euch diese 107 Minuten verschwendete Zeit.

Töffi und mein Film-Highlight diesen Monat war „The Peanut Butter Falcon“ (Amazon Prime). Das ist ein Happy-End Film, der einen schon zwischendrin immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Eine Junge mit Down Syndrom, der in einem Altenheim leben muss, weil seine Familie ihn nicht haben wollte, bricht aus um Wrestler zu werden. Unterwegs findet er im Außenseiter Tyler einen wahren Freund und eine Menge Abendteuer. Und auch seine Pflegerin Eleanor, die ihn eigentlich zurück bringen soll ins Heim, erliegt am Ende dem Zauber dieser Reise zu sich selbst. Unbedingte Empfehlung also! Falls ich euch noch nicht überzeugen könnte, vielleicht kann es der Trailer?


Auch noch ans Herz legen kann ich euch „Labor Day“ (Amazon Prime), eine zarte Liebesgeschichte zwischen dem entflohenen Sträfling Frank (Josh Brolin) und der alleinerziehenden Adele (Kate Winslet). Die beiden Schauspieler mag ich so schon wirklich gerne. Und nachdem ich „Outer Range“ im Mai gesehen hatte mit Brolin, kam dieser Film in meinen Vorschlägen gerade recht. Als Adele mit ihrem Sohn Henry den blutenden Frank beim Einkaufen trifft, nehmen die beiden ihn nicht ganz freiwillig mit nach Hause. Will man den Fremden erstmal schnellstmöglich loswerden, verstecken Henry & Adele ihn dann als er ihnen immer mehr ans Herz wächst und wollen sogar zusammen fliehen.

Serien in diesem Monat

Bei den Serien habe ich „Life & Beth“ (Disney+) beendet. Angefangen zu gucken hatte ich, weil mir die Kategorie Comedy suggerierte, das ist eine richtig lustige Serie. Fand ich tatsächlich weniger, teils sogar richtig traurig. Amy Schumer spielt eine erfolgreiche Weinhändlerin in Manhatten, schöne Wohnung und gutaussehender Freund inklusive. Aber schon sehr schnell ist klar, hinter der Fassade von Beth brodelt einiges gewaltig. Traumata aus der Kindheit, die man in Rückblenden erfährt und auch mit dem aktuellen Leben ist sie alles andere als Zufrieden. Michael Cera fand ich seiner Rolle als John besonders gut. Und die Chemie der Hauptdarsteller hat für mich gestimmt. 100% mag ich aber Amy Schumer einfach nicht, also fast ein kleine Wunder, dass ich bis zum Ende dran geblieben bin.

Surreal Estate“ (Sky) ist eine Horrorserie. Spuckhäuser werden hier von einer sympathischen recht besonderen Immobilienmakler-Crew rund um Nick wieder an lebende Menschen gebracht. Dafür gilt es aber erstmal Geister, Flüche oder Höllenhunde loszuwerden. Die Serie geht definitiv ein wenig Richtung Trash. Aber sie hat auch coole retro „Ghost Whisperer“ Vibes. War irgendwie also total mein Fall.

Auf dem Tisch im Juni 2022

Es gab im Juni mal wieder ein Küchenexperiment, die Meinungen gingen weit auseinander bei der Protein-Grieß-Schnitte. Pro dieses Rezept – sättigt, viele Proteine, schnell gemacht. Contra – die Hälfte der Familie war unbegeistert und hat Puderzuckermassen drauf gestreut. Es ist nämlich eigentlich ein Zuckerfrei-Rezept. Meine Süßmäuler sehen das aber teils anders. Was denkt ihr dazu?

Man vermischt dafür jeweils einen gekauften Proteinpudding a 250g aus der Kühlung mit 100g Grieß und 2 Eiern. Ich habe Schoko und Vanille genommen.

Dann schichtet man Beides in eine Form und malt mit der Gabel noch ein hübsches Muster. Bei 160 Grad Ober/Unterhitze wird es dann 20 Minuten gebacken.

Auf den Tisch kamen sonst Pizza, Stockbrot und Würstel. Die Grillsaison ist in vollem Gange und die Nachbarn haben sich auch noch eine neue Feuerschale zugelegt, wo wir netterweise öfter eingeladen werden. Ich mag das knisternde Feuer wirklich gern. Sogar, dass ich danach wie ein geräucherter Fisch rieche ist mir total egal.

Feuerschale mit Stockbrot
Aktueller Lieblingsplatz, immer nah am Feuer und Futter

Stolz bin ich auf mich weil, …

…ich im Juni glatt mal ein Outfit gepostet hab. Beim Museumsbesuch kann man ja auch schlecht im Nachthemd aufkreuzen (obwohl, wär eventuell sogar einen Versuch wert). Die Tunika ist übrigens geerbt von der lieben Sunny’s side of life.

Was würdet ihr über euren Juni so berichten? Schreibt mir doch gern eure Highlights in die Kommentare.

Farbtupfer [ü30 blogger Juni-Aktion]

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Früher war bei mir die einzig angesagte Farbe mal schwarz – Grüße aus der Emo-Goth-Phase meines Lebens – und das übliche „schwarz macht schlank“ hatte ich natürlich auch im Kopf. Während dieser Zeit habe ich maximal noch rot oder pink als Farbtupfer toleriert. Bevorzugt auf den Nägeln.

Aber wie das immer so ist. Zeiten ändern dich und mittlerweile ist der Schrank gar so bunt wie das Leben, obwohl schwarz definitiv immer noch mein erster Griff im Kaufhaus ist. Im Juni soll es nun um die kleinen und/oder großen „Farbtupfer“ im Leben gehen bei der aktuellen ü30blogger Aktion.

ü30blogger Aktion im Juni 2022 - Farbtupfer
ü30blogger Aktion im Juni 2022 – Farbtupfer

Farbtupfer aus dem Kleiderschrank

Gucken wir doch mal, was sich da so Auffälliges im Schrank bei mir findet. Richtig bunt sind meine Outfits nämlich meist immer noch nicht, eine Grundfarbe bestimmt den Ton. Der Tupfer kommt meist tatsächlich durch ein Kleidungsstück dazu. Obwohl ist Pulli Größe 42/44 noch ein Tupfer? Laut offizieller Definition schon nicht mehr:

Farb·tup·fer
/Fárbtupfer/
Substantiv, maskulin [der]

durch Farbe entstandener Tupfen

Aber mein Kleiderschrank, mein Blog, meine Tupferregeln *lach*

Outfit mit pinkem Pulli als Farbtupfer




Farbtupfer – Pulli

Pink hat dann irgendwann auch Einzug im Kleiderschrank gehalten, so heimlich still und leise. Heute nicht mehr wegzudenken.

Outfit mit oranger Strumpfhose als Farbtupfer




Farbtupfer – Strumpfhose

Mittlerweile auch super beliebt als Farbtupfer bei mir sind farbige Strumpfhosen.
Hier in leuchtend Orange.

Farbtupfer auf den Lippen

Was ich mittlerweile auch gerne mag sind buntere Schuhe und bunte Taschen. Da darf sogar mal ein Farbton ran, der mir nicht zu Gesicht steht und daher als Shirt, Tuch oder Pulli komplett ausfällt. Ich glaube meine liebste Farbtupfer-Verwendung aller Zeiten ist aber weder Nagellack, noch ein Kleidungsstück. Sondern Farbe auf dem Lippen. Da greife ich definitiv in die Vollen. Ob lila, pink, orange oder rot. Während der FFP2-Maskenzeit zwar nur Zuhause, aber irgendwie fühle ich mit Lippenfarbe immer gleich frischer.

Nun genug getupft! Natürlich seid ihr jetzt selbst wie immer selbst herzlich eingeladen eure Farbtupfer zu zeigen. Macht doch mit! Oder guckt euch gern auch die Postings meiner Mitblogger*innen an.

You are invited to the Inlinkz link party!

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Kunst im Schütz Art Museum & neues Altes – die Tunika mit Trompetenärmeln

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Vor kurzem kam hier ein Paket mit Kleidungsstücken an (Shirts, Tunika mit Trompetenärmeln,…), die Sunny’s side of life nicht mehr in ihrem Schrank gebrauchen konnte. Sunny kennt mich ja bereits lange und auch sehr gut, so dass sie weiß, ich bin ein Freund von alten Dingen neues Leben schenken. Recycle, Second Hand, Reparatur. Alles für mich valide Vorgehensweisen gegen all zu viel Verschwendung im Alltag.

Nicht, dass ich aber nun hier ein richtiges Vorbild wäre. Dafür erliege ich durchaus auch zu oft mal der Versuchung was haben zu wollen, dass ich vielleicht auch gar nicht gebraucht hätte oder einfach eben mal fröhlich dem Konsum zu frönen. Der Mittelweg soll es also bei mir sein.

Blaue Tunika
Die Muster der blauen Tunika mit Trompetenärmeln find ich auch sehr schön

Tunika mit Trompetenärmeln

Gefreut habe ich mich wirklich sehr über das Paket und so durfte auch gleich eine Tunika mit Trompetenärmeln aus dem Fundus ausgehen. Bei Sunny seht ihr sie z.B. hier kombiniert mit weißer Jeans. Ich entschied mich für eine Leggings dazu, denn ich wollte gern ein Museum, etwa eine Stunde Fahrt von uns entfernt, besuchen. Und die Kombination erschien mir bequem und praktisch.

Trompetenärmel finde ich haben auch immer etwas locker, luftiges. So war es bei steigenden Temperaturen auch gleich genau richtig. Denn ein Sommerkind bin ich ja leider nach wie vor nicht. Da muss wenigstens die Kleidung dann passen und mir nicht zusätzlichen Stress machen.

Heimatentdecker: Das Schütz Art Museum in Engelhartszell

Das Schütz Art Museum gibt es erst seit November 2021 im österreichischen Engelhartszell. Entdeckt hab ich es aber durch einen Zufall auf Google Maps erst im Juni, als ich wieder nach einem kleine Micro-Abendteuer im Umkreis gesucht hab. Im April hatte ich euch ja bereits erzählt, dass ich gerade gern als Heimatentdecker unterwegs bin, weil größere Urlaube sich nicht planen lassen. Da ist es natürlich weiterhin von Vorteil im Drei-Länder-Eck und dort zu wohnen wo andere Urlaub machen.

Was das heute beschriebene Ausflugsziel auch noch besonders reizvoll gemacht hat, es liegt direkt an der Donau (mega Ausblick teils schon bei der Anfahrt), ist barrierearm (also auch ein Rollstuhl kann mit) und es hat ein hauseigenes Café mit dabei. Wer mich kennt weiß, Kaffee ist essenziell in meinem Leben.

Eine weitere besonders cool Idee fand ich die „Artists in Residence“. Dort können Künstler für ein paar Monate vor Ort in Ateliers ihrer künstlerischen Ader freien Lauf lasse. Und das erklärt den Duft nach frischen Farben im Obergeschoss. Dort findet sich auch die Tür nach draußen zur aktuellen Skulpturen-Sammlung.

Wir waren recht allein an dem Tag unseres Besuchs. Fand ich prima, ich mag es ja ruhig und so kann ich auch länger mal vor einem Bild verweilen. Ohne, dass ich andere Besucher*innen störe.

Schütz Art Museum


NibelungenStraße 36
4090 Engelhartszell
Österreich

Standardticket: € 12,-
Ermäßigtes Ticket: € 10,-

Wie ihr seht hab ich mich in meiner neuen Tunika gleich puddelwohl gefühlt und seit Langem gibt es also auch mal wieder Outfit-Fotos mit mir darauf. Danke Sunny also für das Paket und den neuen Look. Findet ihr er passt für einen Museumsbesuch? Oder was würdet ihr tragen?

Was war da so im … Mai 2022

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Der Mai ist gekommen, schneller als gedacht und schnell war er auch wieder weg. Gefühlt war er wieder ein ewiges Pendeln zwischen Krankenhäusern, Ärzten und Reha (da ging ne Menge Quality Time verloren). Wollen wir aber einen kleinen Blick zurück werfen, was es sonst noch Neues gab?

Monatsrückblick Mai 2022
Mai schon vorbei

Der Monatsrückblick Bücher Mai 2022

Der April war ja ein hervorragender Lesemonat. Konnte der Mai da mithalten? Vom Leseumfang her nicht, aber qualitativ fand ich ihn gut.

Gestartet bin ich mit „Die Schwester“ von Joy Fielding. Das Buch hat mir netterweise Ines vom „meyrose – fashion, beauty & me“-Blog gesendet, nachdem Sie es verschlungen hat. Ihre Rezension lest ihr hier. Auch ich fand es ist ein richtiger Page-Turner und es war dazu noch mein allererstes Buch von Joy Fielding. Schon als ich es ein drittel durch hatte, war aber klar. Das wird nicht mein letztes bleiben. Und sieh an zufällig fiel mir danach gleich Nummer 2 in die Hände.

„Blind Date“ ebenfalls von Joy Fielding war überraschend, vor allem am Ende. Denn eine gewisse Sache hatte ich sowas von nicht erwartet. Um Spoiler frei zu bleiben, darf ich diese jetzt leider aber nicht verraten. Ansonsten verdirbt einen Blind Date definitiv die Lust auf Online-Dating würde ich behaupten, denn wer weiß ob dein Date nicht ein Serienkiller sein könnte. Spätestens aber seit dem Film „Fresh“, den ich euch im im Post Was war da so im … April 2022 vorgestellt hab, wissen wir aber: nicht nur Online-Dating birgt Gefahren, man darf auch charmanten Herren im Supermarkt nicht trauen!
Auch hier findet ihr zum Buch eine Rezension bei „meyrose – fashion & me“.

Als nächstes war ein Buch mit nur 92 Seiten dran. „Ein Tag mit Herrn Jules“ von Diana Broeckhoven widmet sich hier einem Thema, dass wohl jeden Menschen gleich tief trifft. Den Verlust eines geliebten Menschen. Traurig, aber auch tiefsinnig.

„Die F*ck-it-Liste“ von John Niven ist düster und leider trotzdem wahnsinnig realistisch. Niven beschreibt den Rachefeldzug von Frank, der nach seine Krebsdiagnose mit allem abrechnen will, was ihm im Leben etwas genommen hat. Mit dabei der USA-All-Time-Klassiker die Waffenlobby. Leider gerade auch wieder sehr aktuell.

Als richtiger Page-Turner erwies sich für mich „Flug 416“ von T.J. Newman. Ich mag generell Flugzeug-Thriller. Dieser hat ein für mich neues Thema. Die Familie des Piloten wird entführt und jetzt bleibt die Frage, für wen entscheidet er sich? Das Flugzeug retten oder seine Frau und seine Kinder. Spannend mit kleinen (manchmal) vorhersehbaren Twists.

Töffi Movie Nights, Serien & Filme Mai 2022

Auch Film- und Serientechnisch ist im Mai etwas weniger zu berichten – ich habe bei den Serien eigentlich nur in den letzten Monaten begonnene fertig geguckt.

Kriegsfilme nach wahren Begebenheiten sind so eine Sache. Zum einen treffen sie immer hart finden ich, zum anderen sind sie aber auch wichtig. Man muss und sollte sich mit Gräuel und Vergangenheit auseinander setzen meiner Meinung. „Der Hauptmann“ (ZDF Mediathek) folgt hier dem Deserteur Willi Herold, wie er erst noch um seine Leben läuft und dann nachdem er durch Zufall eine Hauptmannsuniform findet transformiert zum gnadenlosen, unmenschlichen Jäger. In den Wirren zum Ende des 2. Weltkriegs kommt er auch immer weiter mit seiner Lüge durch und verfällt komplett seiner neu gewonnenen Macht.

Bevor ich seit langer Zeit auch mal wieder einen Film im Kino gesehen habe, musste noch einmal der erste Teil geguckt werden. Der lief allerdings nur umsonst im Free TV. 40 Minuten Werbung später hatten wir „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“ gesehen und waren damit bereit für „Top Gun: Maverick“. Ich gebe zu ich war gar nicht so begeistert von Teil eins und hatte wenig Erwartungen an die Fortsetzung. Aber: Das Ding ist tatsächlich gut gelungen. Auch wenn es voller Klischees ist, hat es mich super unterhalten. Manche Charaktere sind einfach nur liebenswert (Hondo und Bob), die Musik ist stimmig, der bisschen Kitsch drum rum schadet nix und so lange man hier nicht mit Logik ran geht, wird einem der Filmspaß glaub ich nicht verdorben.

Serien in diesem Monat

„Moon Knight“ (Disney +) ist eine etwas andere Serie aus dem von mir sehr geliebten Marvel Universum. Es nimmt Themen wie psychische Gesundheit viel genauer auf, als je eine Marvel-Serie oder ein -Film zuvor. Oscar Isaac hat eine Meisterleistung vollbracht meiner Meinung, beim porträtieren des zerrissenen Hauptcharakters Marc/Steven und Ethan Hawke ist ein brillanter Bösewicht. Dazu noch eine Prise Action, ägyptische Götter und eine starke, weibliche Rolle mit Layla. Ich bin tatsächlich traurig, dass diese Serie laut aktuellen Aussagen in keine zweite Runde geht.


Mit „Outer Range“ (Amazon Prime) gibt es endlich auch mal wieder eine Serie Richtung Lost. Könnte nerven, wenn man planlos durch jede Folge irrt und immer denkt, man hat nicht verstanden wo die Geschichte hin läuft. Tut es bei mir aber nicht. Liegt sicher auch an der guten Performance von Josh Brolin als schweigsamer Cowboy, der seine Familie beschützen und dabei noch das Rätsel um ein seltsam tiefes Loch (ist es ein Zeitloch, ein anderes Universum, das Böse, …) auf seinem Weideland lösen will. Eine gelungene Mischung aus Western-Elementen und Mystery.

Auf dem Tisch im Mai 2022

Gab es zwar einiges, aber offiziell hat es nichts auf den Blog geschafft. Nicht weil es jetzt alles nicht geschmeckt hätte, sondern weil die Muse zum Anrichten und Fotografieren komplett gefehlt hat leider.

Stolz bin ich auf mich weil, …

…ich (trotz allem und noch immer eher weniger Content) immer noch blogge dieses Jahr. Für die meisten von euch ist es das normalste der Welt. Für mich sind diese 5 Monate irgendwie schon ne Leistung. Mal gucken ob ich auch noch die Jahreshalbzeit und den Juni schaffe! Drückt die Däumchen!

Was würdet ihr über euren Mai so sagen? Wonnemonat oder eher nicht? Schreibt mir doch gern eure Highlights oder Lowlights in die Kommentare.

Was war da so im … April 2022

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April, April! Ja, ich gehöre zu den leichtgläubigen Menschen, die Anfang April 2022 auch auf unsinnige Scherze reingefallen sind. Aber ihr müsst zugeben, manchmal waren die Nachrichten in letzter Zeit so abstrus, dass man sich doch auch außerhalb des Aprils gefragt hat, wie kann das sein?!

elablogt Monatsrückblick April 2022
April 2022 – hätte besser sein können

Entdeckungen um mich herum

Natürlich gab es auch diesen Monat eine ü30blogger Aktion, die mit dem Thema Wanderlust bei mir mitten ins Herz traf. Ich liebe einfach neue Orte und kleine Entdeckungen. Weil sich große Sprünge gerade nicht bewerkstelligen lassen, habe ich mir eine Liste mit Orten, Cafes, Geschäften und Sehenswürdigkeiten im Umkreis und an von mir oft gefahrenen Strecken gemacht und so es zeitlich ging da ein paar Entdecker-Touren eingebaut.

Heimatentdecker
Unter anderem entdeckt hab ich schöne neue Cafés

Irgendwie würde ich mich aber tatsächlich mal wieder freuen, eine längere Reise zu unternehmen oder gar ein Flugzeug zu besteigen in die große, weite Welt. Ob das dieses Jahr noch etwas wird? Ich hab Zweifel. Habt ihr vielleicht schon einen schönen Urlaub oder eine Reise geplant? Dann nehmt mich bitte auf jeden Fall virtuell mit. Ich reise nämlich auch gerne so im Gedanken. Ihr auch? Dann kommt doch

Der Monatsrückblick Bücher April 2022

Der April war erfreulich lesefreundlich aus unerfreulichen Gründen. Desto mehr Zeit ich in Wartezimmern oder Krankenhäusern verbringen muss, desto mehr lese ich. Das ist quasi Realtitätsflucht at its best. Und mein manches Buch war immerhin sogar 560 Seiten dick (ok, ein paar waren auch recht schmal). Wer keine Bücher mach, muss dieses mal schnell und länger scrollen.

Fangen wir an mit meiner Guilty Pleasure Reihe. „The Secret Book Club „ von Lyssa Kay Adams ist sowas von Kitsch (manchmal mit etwas spicy Elementen), dass ich ursprünglich nicht mal damit anfangen wollte sie zu lesen. Aber jetzt freu ich mich tatsächlich immer auf das neue Buch. Überhaupt scheint mein Bedarf an Romcom und Liebesromanen zu steigen, obs das Alter ist? Seit dem ersten Band jedenfalls hatte ich mir gewünscht, dass Vlad Konnikov der fiktive, sanfte Eishockey-Riese mit Glutenallergie seine eigene Geschichte bekommt und das ist mit Band 4 „Ein Liebesroman ist nicht genug“ nun passiert. Die Autorin selbst schreibt im Nachwort sie hätte nie daran gedacht ihm ein Buch zu widmen, aber die Leser hätten immer wieder danach gefragt.

Danach ging es gleich weiter mit dem Finale meiner liebsten Fantasy-Trilogie der letzten Jahre „The Age of Darkness – Das Ende der Welt“ von Katy Rose Pool. Spoileralarm: Nein, die Welt ist nicht untergegangen. Traurige Momente gab es aber trotzdem genug. Was Sinn macht, weil eben auch im Leben nicht immer alles gut endet. Auch wenn mich hier keins der Bücher so mitgerissen hat wie der erste Band, ist die Reihe für mich immer noch eine Empfehlung. Zugegeben hätte ich einen bestimmten Handlungsstrang für mich gestrichen, weil ich da mit dem Charakter einfach nie warm wurde. Aber das ist wohl auch wie im echten Leben, man kann nicht jeden mögen.

Weiter ging es mit einem Sachbuch. Irgendwie lese ich diese in letzter Zeit immer mehr und gerne, vermutlich um die Welt zu verstehen. Klappt zwar nicht, aber man lernt immerhin was. In „Linke Daten, Rechte Daten“ schreibt Tin Fischer darüber, wie wir oft nur sehen, was wir sehen wollen. Abhängig von unserem persönlichen Standpunkt lassen sich Teile von Statistiken oder wenn man deren Hintergründe nicht auch beleuchtet wunderbar zum untermauern der eigenen Meinung nutzen. Denn auch Daten sind scheinbar nie eindeutig, also immer auch noch einen zweiten Blick riskieren.

Bei „Und keiner spricht darüber“ von Patricia Lockwood hatte ich die ersten Seiten den Drang es einfach wieder wegzulegen und direkt zurück in den Bücherschrank zu bringen. Es ist unglaublich schwierig reinzukommen, die Sprache klingt wie Twitter trifft Facebook und Gedankenfetzen fliegen drum herum. Komischerweise hat es danach eine ziemliche Sogwirkung bekommen. Empfehlen könnte ich es trotzdem direkt niemanden, weil es einfach zu schwer ist zu sagen, ob der-/diejenige reinfindet.

Kurzgeschichten kommen hier meist zu kurz. „In all deine Farben: Love Stories“ von Bolu Babalola hat die Statistik jetzt mal wieder ein wenig gehoben. Hier werden Mythen und berühmte Sagen um Frauen modernisiert, diverser aufbereitet und hier ist die Frau der Geschichte immer der Mittelpunkt. Gutes Konzept fand ich, teils sehr schöne Neuerzählungen. 100 Prozent überzeugt hat es mich trotzdem nicht. Sonderpunkte aber noch für das wunderschöne Cover.

Den ersten Band von „Mona“ von I.B. Zimmermann fand ich ja total kurzweilig und gut gelungen. Der zweite nun, hat mich persönlich etwas enttäuscht. Irgendwie passierte böse gesagt nix, außer die emotionale Entwicklung der Hauptpersonen und ihrer Beziehung zueinander. Mehr Romcom als Fantasy. Blöd für mich mich, weil ich die Nebencharaktere (Bärbel!!!) auch so gern mochte und mir mehr Team-Work und auch mehr „Kampf gegen das Böse“ gewünscht habe. Immer noch positiv, der locker leichte Schreibstil.

„Witchghost“ von Lynn Raven ist etwas was man so richtig Dark Fantasy gefühlt gerade wenig findet. Ein abgeschlossener Band und keine Reihe. Manchmal find ich das nämlich tatsächlich furchtbar, dass sich sowas über Jahre warten auf das nächste Buch hinzieht. Allein dafür gibt es ein Plus. Ansonsten war die Geschichte über eine Hexe die ihre Kräfte nicht nutzen möchte und gleichzeitig den Tod ihrer Familie rächt zwar ein wenig vorhersehbar, mit einem schwächerem Ende, aber immer noch für mich gelungen.

Nach dem eher leichterem Stoff von oben ist „Zusammenkunft“ von Natasha Brown wieder eines dieser Bücher, dass einen nicht direkt wieder los lässt. Die Angst vorm eigenen Versagen ist in diesem Buch gefühlt für mich teils übermächtig. Am offenen Ende des Buches wollte ich nicht, dass es zu Ende ist, ich wollte mehr Hoffnung, mehr Heilung.

Mein Highlight diesen Monat war tatsächlich das letzte Buch, dass quasi punktgenau noch gestern fertig gelesen wurde. „Die Schlange von Essex“ von Sarah Perry spielt im viktorianischen England, in dem Cora Seaborn nach dem Tod ihres Mannes endlich ihren eigenen Weg geht. Auf dem Weg lernt sie den verheirateten Pastor William Ransome kennen und, obwohl die beiden gefühlt nie einer Meinung sind, lieben. Besonders an dem Buch fand ich, dass aber gefühlt auch alle Nebencharaktere Tiefe hatten. Ich habe sowohl mit dem reichen, gutmütigem Arzt mitgelitten, wie auch mit der emanzipierten Haushaltshilfe Martha oder der Gattin von William. Es war ein richtiges abtauchen in diese Zeit. Ob die Schlange von Essex am Ende ihr Haupt wirklich erhebt? Das verrate ich euch mal noch nicht.

Töffi Movie Nights, Serien & Filme April 2022

Filme im April

Manchmal sollte man mich tatsächlich keine Filme aussuchen lassen. Ich hab nämlich ein Händchen für Drama und da ist quasi Weinen vorprogrammiert. Dieses Mal mit „The Nightingale“ (Amazon Prime). Dieser Film sollte eine Menge Trigger-Warnungen haben. Hat er vielleicht auch und ich habe sie überlesen?! Jedenfalls war ich absolut nicht vorbereitet auf das Grauen während der Kolonialzeit um 1825 in Tasmanien. Die Geschichte dreht sich um die Irin Clare, die in einer Strafkolonie dort die Hölle durchlebt und danach mit einem einheimischen Fährtenleser nach Rache sinnt. Es war ein guter Film und trotzdem kann ich ihn niemanden empfehlen.

Etwas daneben gegriffen laut Töffi hab ich auch mit „No Exit“ (Disney+). Eigentlich hat der Thriller alle Elemente die es braucht, einen Schneesturm, zusammen gezwungene Personen, von denen mindestens einer zwielichtig erscheint und dann noch ein entführtes Mädchen. Trotzdem konnte das Ganze uns nicht überzeugen.

Danach hab ich mich mal seit langem wieder ins Horror-Genre gewagt. Zugegeben es war etwas nebenbei geguckt. Aber weil es dunkel, neblig und usselig draußen passte diese Art der Filme großartig. „Countdown“ und „Fantasy Island“ (beides Netflix) waren für mich solide, wenn ich kein klare „muss man gesehen haben“-Tipps. In „Countdown2 gilt es eine App und damit einen Todesfluch auszutricksen, der dir deinen genauen Todeszeitpunkt nennt. Hat mich ein wenig an „Happy Deathday“ erinnert, von dem ich den ersten Teil persönlich wirklich empfehlen würde. Auf „Fantasy Island“ wird eine Fantasie der Gäste Wirklichkeit. Aber leider sind Fantasien wohl auch nicht mehr das was sie mal waren, jedenfalls laufen die wohl generell und immer aus dem Ruder. Und so wird hier aus dem Traum schnell ein Albtraum.

Gehört „Fresh“ (Disney+) eigentlich auch zum Horror-Genre oder ist es noch ein Thriller? Ich schwanke. Jedenfalls ist der Ekel-Faktor teils doch ganz schön hoch. Beginnen tut alles wie eine klassische Romanze. Mädchen sucht Jungen (online, wie man das heute so macht), Mädchen datet Trottel, Mädchen trifft charmanten Kerl im Supermarkt und wundert sich, dass man doch im echten Leben noch Männer kennen lernen kann. So weit, so normaler Trope. Aber dann beginnt der Twist und ich glaube so viele WTF-Momente wie hier hatte ich eine Weile nicht mehr. Daisy Edgar-Jones als Liebe suchende Noa und Sebastian Stan (jap, der aus den Marvel Filmen) als absoluter Psycho ergibt ein wirklich gutes Film-Duo.

Und schon wieder: Wer bei Filmen nah am Wasser gebaut ist, wie ich, sei auch hier gewarnt. „Supernova“ (Amazon Prime) ist eine dieser Filmperlen, wo ich ständig quasi was im Auge gehabt habe. Das Filmdrama spinnt seine Geschichte um ein Roadtrip zu Freunde und Erinnerungsorten von Tusker und Sam. Auf der Reise erfährt man als Zuschauer, dass Tusker an schnell fortschreitender Demenz leidet und bald nichts mehr von seinem Leben als erfolgreicher Schriftsteller und seiner Liebe zu Sam wissen wird. Stanley Tucci und Colin Firth geben dieses ältere Liebespaar so eindringlich und mit viel Tiefe, dass man quasi mitleiden muss.

Serien im April

Serientechnisch, wie kann es anders sein, natürlich habe ich die zweite Staffel von „Bridgerton“ (Netflix) gesehen. Gefallen hat sie mir im Ganzen nicht so sehr. Und das obwohl Jonathan Bailey als Anthony Bridgerton definitiv bei mir einen Stein im Brett hatte in Staffel 1. Warum es mir nicht so gefallen hat, die Dreiecksgeschichte ging für mich nicht direkt auf bzw. hat mich nicht so richtig mit fiebern lassen. Das Zerwürfnis Penelope und Eloise fand ich unnötig – weil ich will, dass die beiden Besties sind und auch sonst hatte es einfach ein paar Schwächen für mich. Hatte sicher auch schon die erste Staffel, aber die war noch so frisch und neu, da guckt man darüber weg. Und warum muss der arme Anthony eigentlich ständig baden?

Ein kleines Highlight hingegen war „Two Weeks to Live“ (ZDF Neo – Mediathek). Wer Maisie Williams nicht schon in Game of Thrones großartig fand, wird sie spätestens nach dieser Serie lieben. Die junge Kim wuchs abgeschottet von der Welt mit ihrer Mutter in einer Hütte auf nachdem ihr Vater ermordet wurde. Gefüttert mit Verschwörungstheorien und Schadstoffpillen (die nichts anderes als TicTacs sind), um sie von der Welt fernzuhalten, bricht sie eines Tages trotzdem aus dieser Einöde aus, um den Tod ihres Vaters zu rächen. Klingt nach hartem Stoff. Ist es aber nicht, es ist kurzweilig, teils super lustig und im Ganzen sehr gelungen.

Auf dem Tisch im April 2022

Aufläufe sind wohl mein neues Ding, denn gab es im letzten Monatsrückblick den herzhaften Knödelauflauf, leg ich euch im April den Croissant-Auflauf ans Herz. Der ist allerdings eher was für die Süßschnäbel unter euch.

Sieht schon ein wenig zum rein beißen aus oder?

Stolz bin ich auf mich weil, …

…ich alle Aufgaben und (unerfreulichen) Termine dieser Familie hinter mich gebracht habe. Langweilig war mir aber mal wieder nicht. Naja, vielleicht im Mai?! Dank Ostern ist wenigstens der Buch/Film/Serien-Count auch noch ein wenig weiter gestiegen, weil gesundheitlich zuhause bleiben angesagt war.

Und wie war bei euch der April, der macht was er will? Schreibt mir doch gern wieder eure Highlights in die Kommentare. Ich würde mich freuen.

Wanderlust [ü30 blogger April-Aktion]

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Es soll ja Menschen geben, die können mit „Wanderlust“ so gar nichts anfangen, für die ist vermutlich dann auch unser ü30blogger April Thema einfach gar nichts. Aber wieder andere spüren sie regelmäßig, diese Wanderlust. Ich gehöre definitiv zu Sorte zwei Menschen. Bestimmt auch, weil allein die Definition für mich so schön klingt:

WANDERLUST

a strong desire to wander or travel and explore the world.

Diesen Wunsch die Welt zu entdecken hatte ich nämlich immer schon ein wenig, zunächst eher im Kleinen. Dann gefördert durch meine Eltern immer mehr auch im Großen. „Entdecke die Welt“, haben sie gesagt. „Erweitere deinen Horizont und lern Dinge kennen.“ Und das hab ich dann auch gemacht. Egal ob Sprachurlaub in England, spontaner Roadtrip durch Deutschland oder einfach mal einen Monat kreuz und quer durch Amerika.

USA Impressionen
Die USA ist auch immer wieder ein geliebtes Ziel, weil dort ein Teil meiner Familie lebt.

Unterwegs hatte ich das große Glück eigentlich immer nur auf nette Menschen zu treffen, ich musste nirgendwo jemals Angst haben. Mir wurde nix geklaut oder nie kam auch nur der Hauch eines mulmigen Gefühls auf. Eigentlich verwunderlich, vor allem als Frau. Denn in meiner Heimatstadt kannte ich dieses Nachts im Dunkeln-Heimgehen-Angst-Gefühl durchaus. Aber komischerweise war die Welt für mich immer ein freundlicher Ort. Meine Spielwiese.

Gerade sind diese Gefühle eine wenig abgeebbt. Erst hat Corona mich als Risikogruppenzugehörige ordentlich eingeschränkt und Zweifel geschürt. Bin ich denn wirklich sicher unterwegs. Immerhin schaute gefühlt grad jeder nur auf sich. Außerdem brach Europa für mich immer mehr auseinander. Alles woran mein kindliches Ich so lange geglaubt hat schien/scheint verloren. Einigkeit, Grenzenlosigkeit und Friede.

Paris Impressionen
Die Liebe zu Paris ist spät erwacht, aber jetzt nicht mehr zu brechen

Im Nachhinein bin ich also froh, dass ich früher immer der Wanderlust nachgegeben hab und jede Chance genutzt hab. All die Orte werde ich nie vergessen oder auch nicht, wie ich die ein oder anderen Vorurteile überwand, z.B. über Paris. Denn einer Sache bin ich mir nach wie vor sehr sicher. Reisen erweitert den Horizont.

Jetzt seid ihr vielleicht enttäuscht, dass hier heute gar keine tollen, neuen Wanderlust- und Reise-Tipps enthalten waren. Entschuldigt, aber mir war einfach nach Seele öffnen heute. Wer doch noch ein wenig verreisen will mit mir, kann gern in meinen alten Reise-Posts stöbern. Oder ihr hüpft über das LinkUp einfach mal weiter zu den anderen Blogger*innen die bei der Blogparade dabei sind. Ich bin mir sicher, da findet ihr noch viel Schönes.

ü30blogger Wanderlust
ü30blogger Aktion im April 2022 „Wanderlust“

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Croissant Auflauf – schnell, einfach & lecker

Social Media ist zugegeben ein Zeit Fresser, darum bin ich bei Weitem nicht mehr so viel auf Instagram oder TikTok unterwegs wie früher. Einmal kurz reingeschaut, sind gleich 30 Minuten vorbei. Was man da alles machen könnte? z. B. einen leckeren Croissant Auflauf, der dauert nämlich ungefähr genauso lange, wie ich sonst auf den sozialen Netzwerken hängen bleiben würde.

Aber jetzt kommt der Clou, ohne dort mal vorbei geschaut zu haben, gäbe es diesen Auflauf gar nicht. Denn die Idee davon stammt direkt von TikTok. Verschiedenen Content Creator haben mir dort quasi den Mund mit ihren Varianten des Croissant Auflaufs wässrig gemacht. Als mir letzte Woche dann so gar nix zum Kochen einfiel, aber der süße Zahn meiner Mama in meinen Hintergedanken verankert war, fiel mir diese Idee wieder ein.

Croissant Auflauf
Croissant-Auflauf frisch aus dem Ofen

Und hier kommt nun meine Variante Croissant Auflauf. Ihr braucht dafür:

  • eine Auflaufform
  • etwas Butter
  • einen Fertigteig Croissants in der Dose
  • Karamell-Aufstrich (optional)
  • (brauen) Zucker und Zimt
  • Beeren eurer Wahl (TK geht ebenfalls, meine waren frisch)
  • Sahne

Zunächst fettet ihr eure Form mit etwas Butter, damit sich die süßen Teilchen später besser lösen. Am besten auch gleich den Ofen bei 180 Grad vorheizen. Dann den Aufbackteig für die Croissants einmal aus der Verpackung nehmen und vorsichtig ausrollen. Dünn mit Karamell-Aufstrich bestreichen und zurück einrollen. Der Aufstrich ist eine von mir eingebrachte Variante, ich bin mir sicher es schmeckt auch ohne sehr lecker. Oder ich werde sicher mal Nuss-Nougat-Creme als nächstes einstreichen.

Wenn der Fertigteig wieder eingerollt ist, schneidet ihr nun einfach ca. fingerdicke Scheiben ab und legt sie in der Auflaufform aus. Dann gebt ihr die Beeren rundherum dazu. Jetzt mit etwas (braunem) Zucker und Zimt bestreuen und mit Sahne übergießen.

Jetzt kommt der Croissant-Auflauf noch für etwa 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Schaut zum Ende hin einfach ob es oben schon eine schöne Bräunung hat. Noch nicht? Dann einfach ein paar Minuten länger. Voilá, fertig ist es!

Croissant Auflauf
Falls ihr es selbst mal ausprobiert, lasst es euch schmecken!

Jetzt freue ich mich als nächstes Food-Highlight des Jahres auf die Spargelzeit, die beginnt doch traditionell so Mitte April oder? Dann gibt es endlich wieder leckeren Spargel-Erdbeer-Salat.

Was war da so im … März 2022

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Der März 2022 verlief wieder einmal wie eine kleine Achterbahn auf und ab (mit vielen schlechten Nachrichten). Aber so ist das Leben wohl immer? Geschafft hab ich eigentlich sehr viel, aber der Spaß kam ein wenig kurz. Scherzhaft sage ich gern mal, ich wünsche mir Langeweile. Einfach mal ein paar Tage nichts tun und maximal den Wolken beim vorbei ziehen zu gucken…

Monatrückblick elablogt März 2022
Das war also der März 2022

Wenn man manchmal die Welt nicht versteht

Ansonsten war der März von Kopfschütteln geprägt bei mir. Gefühlt erkrankte alles um mich rum an Corona und trotzdem hörte ich nur noch „Freedom Day“ und das Enden aller Maßnahmen. Für mich als Risikogruppe tatsächlich schwierig mit dieser Situation umzugehen.

Nicht, dass ich nicht jedem Normalität wünsche und Freude, aber immer noch wünsche ich mir auch nicht krank zu werden. Ein sehr resignierender Punkt, der manchmal umschlägt in – ok, einfach doch krank werden, damit man das unvermeidliche endlich hinter sich hat.

Aber genug davon! Sicher könnt ihr das Thema Corona auch alle nicht mehr hören. Schauen wir doch mal lieber ob guter Lesestoff diesen Monat mit dabei war.

Der Monatsrückblick Bücher März 2022

Gestartet bin ich mit „Viral. Blutrausch“ von Mark Benecke. Optisch mit großartigem Cover das mich gelockt hat. Von der Story her eher ein Leichtgewicht. Ich weiß glaube ich, wo der Autor mit der Kombination aus Mord, Verschwörungstheorien und gebrochenen Ermittlern hin wollte. Blieb aber für mich ein wenig oberflächlich.

Sehr in die Tiefe ging für mich gleich danach „Zukunftsmusik“ von Katerina Poladjan. Der Roman dreht sich rund um die Bewohner einer sowjetischen Kommunalka, an einem schicksalshaften Tag 1985. Man taucht quasi ein in das Leben, die Gefühle und Hoffnungen kurz vor der Ära Gorbatschow. Ein empfehlenswertes Buch.

Wenn ich in einer fremden Stadt Halt mache, kaufe ich mir gern ein Buch. Meist sogar auf Empfehlung des ortsansässigen Buchhändlers oder der Buchhändlerin. „Monster auf der Couch“ von Jenny Jägerfeld und Mats Strandberg ist eines dieser Bücher – gekauft auf einem unerwarteten Zwischenstopp in Dingolfing. Sehr anders war es, als was ich sonst so lese. Aber interessant aus dem Blickwinkel, dass ich hier viel über Psychologie und Co. gelernt haben. Denn das ganze Buch besteht quasi aus Sitzungsprotokollen und Notizen einer Psychologin. Und auf der Couch sitzen berühmte fiktive Persönlichkeiten. Wie etwas Dorian Gray oder Dr. Frankenstein.

Ich hab noch einiges angelesen, aber meine Aufmerksamkeitsspanne war mäßig, dann liest es sich viel langsamer als sonst hab ich festgestellt. Oder ich hab die Bücher zu Hause vergessen und konnte dann nicht weiterlesen. Call me chaos!

Töffi Movie Nights, Serien & Filme März 2022

Wer sich wie ich für Filme und Fun Facts drum rum begeistert, dem sei nochmal mein letzter Beitrag zur Blogparade der ü30blogger „Filmreif/Mondän“ ans Herz gelegt, wo ich 10 Fun Facts rund um Filme gesammelt hatte. (Leider auch mein einziger Blogpost im März, so viel zur Blogroutine, klappt ja mega!)

Der Film-März hat für mich persönlich sehr stark gestartet mit „Home“ (Amazon Prime). Der erste von Franka Potente gedrehte Kinofilm (hinter der Kamera, nicht davor) hat mich total positiv mitgenommen. Ein schwieriges Thema, wie findet man zurück in sein altes Leben nach einer langen Haftstrafe, wurde hier in leisen Tönen umgesetzt.

Es ging dann beklemmend stark weiter mit „Nahschuss“ (ausgeliehen). Einem Film, der auf der Lebensgeschichte von Dr. Werner Teske, dessen Tod als letzte Hinrichtung in der DDR gilt. Ein sehr dunkler Teil deutscher Geschichte ist also hier mit ein Thema. Stark gespielt von Lars Eidinger. Und der Film hat mich noch lange beschäftigt.

Serientechnisch war auch „Euphoria“ (Sky) wie immer teils sehr harter Tobak. Ich weiß nicht genau was die Faszination für mich bei dieser Serie ausmacht. Tendenziell ist es das Zusammenspiel an Musik und der besonderen Art zu filmen was mich hier dabei hält. Thematisch ist es öfter mal an der Grenze, weil definitiv keine Wohlfühlserie. Eher eine die immer wieder ein Herz bricht. Dieses Mal 100% mit dem Staffelfinale um Fezco. Absoluter Lieblingscharakter ist und bleibt für mich hier Lexi – aber ich wünschte wir hätten derartige Budgets für unsere Theaterstücke in der Schulzeit gehabt, wie sie für ihres in dieser Staffel.

Nach all den schwierigen Filmen und Serienfolgen durfte es dann mal etwas ganz anderes sein. Und damit zu einer Serie, die meiner Meinung nach viel mehr Liebe verdient: „Ein großer Sprung“ (Disney+). Die Story klingt vielleicht erstmal nicht so super ansprechend. Eine Gruppe unterschiedlich vom Leben gebeutelter Menschen nimmt hier an einer Reality-Tanzshow teil. Aber das ergibt eine perfekte Kombination aus Wohlfühlen, Herzschmerz, Liebe und Lachen. Es ist fast schade, dass hier keine zweite Staffel folgen wird. Jedenfalls war diese Serie eine super positive Überraschung für mich.

Auf dem Tisch im März 2022

Kam einiges, aber das war meist schneller aufgegessen, als fotografiert. Nicht mal auf Instagram haben es die Sachen geschafft. Seit Januar hab ich nämlich eine Heißluftfritteuse und die ist exzessiv im Gebrauch grad. Falls jemand hier noch tolle Rezepte kennt für mich zum testen, immer her damit!

Eine Überraschung war noch der Knödelauflauf, gepostet in den Insta-Stories, hier fragten nämlich sehr viele wie er gemacht wird. Und das ist so einfach und schnell, dass ich es wirklich nur jedem ans Herz legen kann.

Man braucht einen Kloßteig (meiner war Nürnberger Art), dann versteckt man in jedem Knödel eine kleine Mozarellakugel und legt alles in eine gefettet Auflaufform. Als nächstes wird drum herum TK-Spinat verteilt und Sahne zugegossen. Dann einmal nach belieben würzen (ich hab Knoblauchpulver und Kräutersalz verwendet) und mit geriebenen Käse überstreuen. Der Auflauf kommt dann für ca. 20 Minuten bei 200 Grad in den Backofen und ist richtig lecker.

Stolz bin ich auf mich weil, …

… ich schon drei Monate in 2022 geschafft (aka überlebt) habe. Und ja, mir ist halt grad nix anderes eingefallen zum stolz sein diesen Monat. Manchmal gibt es einfach so ne kleine „down“-Time. Denn auch zu Modefotos (waren eigentlich zwei Posts schon geplant) konnte ich mich nicht aufraffen. Vielleicht ists ja die Frühjahrsmüdigkeit!? Auf jeden Fall zieht die Allergie bereits ordentlich Energiereserven.

Was würdet ihr über euren März so berichten? Schreibt mir doch gern eure Highlights in die Kommentare.