Was war da so im … April 2022

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April, April! Ja, ich gehöre zu den leichtgläubigen Menschen, die Anfang April 2022 auch auf unsinnige Scherze reingefallen sind. Aber ihr müsst zugeben, manchmal waren die Nachrichten in letzter Zeit so abstrus, dass man sich doch auch außerhalb des Aprils gefragt hat, wie kann das sein?!

elablogt Monatsrückblick April 2022
April 2022 – hätte besser sein können

Entdeckungen um mich herum

Natürlich gab es auch diesen Monat eine ü30blogger Aktion, die mit dem Thema Wanderlust bei mir mitten ins Herz traf. Ich liebe einfach neue Orte und kleine Entdeckungen. Weil sich große Sprünge gerade nicht bewerkstelligen lassen, habe ich mir eine Liste mit Orten, Cafes, Geschäften und Sehenswürdigkeiten im Umkreis und an von mir oft gefahrenen Strecken gemacht und so es zeitlich ging da ein paar Entdecker-Touren eingebaut.

Heimatentdecker
Unter anderem entdeckt hab ich schöne neue Cafés

Irgendwie würde ich mich aber tatsächlich mal wieder freuen, eine längere Reise zu unternehmen oder gar ein Flugzeug zu besteigen in die große, weite Welt. Ob das dieses Jahr noch etwas wird? Ich hab Zweifel. Habt ihr vielleicht schon einen schönen Urlaub oder eine Reise geplant? Dann nehmt mich bitte auf jeden Fall virtuell mit. Ich reise nämlich auch gerne so im Gedanken. Ihr auch? Dann kommt doch

Der Monatsrückblick Bücher April 2022

Der April war erfreulich lesefreundlich aus unerfreulichen Gründen. Desto mehr Zeit ich in Wartezimmern oder Krankenhäusern verbringen muss, desto mehr lese ich. Das ist quasi Realtitätsflucht at its best. Und mein manches Buch war immerhin sogar 560 Seiten dick (ok, ein paar waren auch recht schmal). Wer keine Bücher mach, muss dieses mal schnell und länger scrollen.

Fangen wir an mit meiner Guilty Pleasure Reihe. „The Secret Book Club „ von Lyssa Kay Adams ist sowas von Kitsch (manchmal mit etwas spicy Elementen), dass ich ursprünglich nicht mal damit anfangen wollte sie zu lesen. Aber jetzt freu ich mich tatsächlich immer auf das neue Buch. Überhaupt scheint mein Bedarf an Romcom und Liebesromanen zu steigen, obs das Alter ist? Seit dem ersten Band jedenfalls hatte ich mir gewünscht, dass Vlad Konnikov der fiktive, sanfte Eishockey-Riese mit Glutenallergie seine eigene Geschichte bekommt und das ist mit Band 4 „Ein Liebesroman ist nicht genug“ nun passiert. Die Autorin selbst schreibt im Nachwort sie hätte nie daran gedacht ihm ein Buch zu widmen, aber die Leser hätten immer wieder danach gefragt.

Danach ging es gleich weiter mit dem Finale meiner liebsten Fantasy-Trilogie der letzten Jahre „The Age of Darkness – Das Ende der Welt“ von Katy Rose Pool. Spoileralarm: Nein, die Welt ist nicht untergegangen. Traurige Momente gab es aber trotzdem genug. Was Sinn macht, weil eben auch im Leben nicht immer alles gut endet. Auch wenn mich hier keins der Bücher so mitgerissen hat wie der erste Band, ist die Reihe für mich immer noch eine Empfehlung. Zugegeben hätte ich einen bestimmten Handlungsstrang für mich gestrichen, weil ich da mit dem Charakter einfach nie warm wurde. Aber das ist wohl auch wie im echten Leben, man kann nicht jeden mögen.

Weiter ging es mit einem Sachbuch. Irgendwie lese ich diese in letzter Zeit immer mehr und gerne, vermutlich um die Welt zu verstehen. Klappt zwar nicht, aber man lernt immerhin was. In „Linke Daten, Rechte Daten“ schreibt Tin Fischer darüber, wie wir oft nur sehen, was wir sehen wollen. Abhängig von unserem persönlichen Standpunkt lassen sich Teile von Statistiken oder wenn man deren Hintergründe nicht auch beleuchtet wunderbar zum untermauern der eigenen Meinung nutzen. Denn auch Daten sind scheinbar nie eindeutig, also immer auch noch einen zweiten Blick riskieren.

Bei „Und keiner spricht darüber“ von Patricia Lockwood hatte ich die ersten Seiten den Drang es einfach wieder wegzulegen und direkt zurück in den Bücherschrank zu bringen. Es ist unglaublich schwierig reinzukommen, die Sprache klingt wie Twitter trifft Facebook und Gedankenfetzen fliegen drum herum. Komischerweise hat es danach eine ziemliche Sogwirkung bekommen. Empfehlen könnte ich es trotzdem direkt niemanden, weil es einfach zu schwer ist zu sagen, ob der-/diejenige reinfindet.

Kurzgeschichten kommen hier meist zu kurz. „In all deine Farben: Love Stories“ von Bolu Babalola hat die Statistik jetzt mal wieder ein wenig gehoben. Hier werden Mythen und berühmte Sagen um Frauen modernisiert, diverser aufbereitet und hier ist die Frau der Geschichte immer der Mittelpunkt. Gutes Konzept fand ich, teils sehr schöne Neuerzählungen. 100 Prozent überzeugt hat es mich trotzdem nicht. Sonderpunkte aber noch für das wunderschöne Cover.

Den ersten Band von „Mona“ von I.B. Zimmermann fand ich ja total kurzweilig und gut gelungen. Der zweite nun, hat mich persönlich etwas enttäuscht. Irgendwie passierte böse gesagt nix, außer die emotionale Entwicklung der Hauptpersonen und ihrer Beziehung zueinander. Mehr Romcom als Fantasy. Blöd für mich mich, weil ich die Nebencharaktere (Bärbel!!!) auch so gern mochte und mir mehr Team-Work und auch mehr „Kampf gegen das Böse“ gewünscht habe. Immer noch positiv, der locker leichte Schreibstil.

„Witchghost“ von Lynn Raven ist etwas was man so richtig Dark Fantasy gefühlt gerade wenig findet. Ein abgeschlossener Band und keine Reihe. Manchmal find ich das nämlich tatsächlich furchtbar, dass sich sowas über Jahre warten auf das nächste Buch hinzieht. Allein dafür gibt es ein Plus. Ansonsten war die Geschichte über eine Hexe die ihre Kräfte nicht nutzen möchte und gleichzeitig den Tod ihrer Familie rächt zwar ein wenig vorhersehbar, mit einem schwächerem Ende, aber immer noch für mich gelungen.

Nach dem eher leichterem Stoff von oben ist „Zusammenkunft“ von Natasha Brown wieder eines dieser Bücher, dass einen nicht direkt wieder los lässt. Die Angst vorm eigenen Versagen ist in diesem Buch gefühlt für mich teils übermächtig. Am offenen Ende des Buches wollte ich nicht, dass es zu Ende ist, ich wollte mehr Hoffnung, mehr Heilung.

Mein Highlight diesen Monat war tatsächlich das letzte Buch, dass quasi punktgenau noch gestern fertig gelesen wurde. „Die Schlange von Essex“ von Sarah Perry spielt im viktorianischen England, in dem Cora Seaborn nach dem Tod ihres Mannes endlich ihren eigenen Weg geht. Auf dem Weg lernt sie den verheirateten Pastor William Ransome kennen und, obwohl die beiden gefühlt nie einer Meinung sind, lieben. Besonders an dem Buch fand ich, dass aber gefühlt auch alle Nebencharaktere Tiefe hatten. Ich habe sowohl mit dem reichen, gutmütigem Arzt mitgelitten, wie auch mit der emanzipierten Haushaltshilfe Martha oder der Gattin von William. Es war ein richtiges abtauchen in diese Zeit. Ob die Schlange von Essex am Ende ihr Haupt wirklich erhebt? Das verrate ich euch mal noch nicht.

Töffi Movie Nights, Serien & Filme April 2022

Filme im April

Manchmal sollte man mich tatsächlich keine Filme aussuchen lassen. Ich hab nämlich ein Händchen für Drama und da ist quasi Weinen vorprogrammiert. Dieses Mal mit „The Nightingale“ (Amazon Prime). Dieser Film sollte eine Menge Trigger-Warnungen haben. Hat er vielleicht auch und ich habe sie überlesen?! Jedenfalls war ich absolut nicht vorbereitet auf das Grauen während der Kolonialzeit um 1825 in Tasmanien. Die Geschichte dreht sich um die Irin Clare, die in einer Strafkolonie dort die Hölle durchlebt und danach mit einem einheimischen Fährtenleser nach Rache sinnt. Es war ein guter Film und trotzdem kann ich ihn niemanden empfehlen.

Etwas daneben gegriffen laut Töffi hab ich auch mit „No Exit“ (Disney+). Eigentlich hat der Thriller alle Elemente die es braucht, einen Schneesturm, zusammen gezwungene Personen, von denen mindestens einer zwielichtig erscheint und dann noch ein entführtes Mädchen. Trotzdem konnte das Ganze uns nicht überzeugen.

Danach hab ich mich mal seit langem wieder ins Horror-Genre gewagt. Zugegeben es war etwas nebenbei geguckt. Aber weil es dunkel, neblig und usselig draußen passte diese Art der Filme großartig. „Countdown“ und „Fantasy Island“ (beides Netflix) waren für mich solide, wenn ich kein klare „muss man gesehen haben“-Tipps. In „Countdown2 gilt es eine App und damit einen Todesfluch auszutricksen, der dir deinen genauen Todeszeitpunkt nennt. Hat mich ein wenig an „Happy Deathday“ erinnert, von dem ich den ersten Teil persönlich wirklich empfehlen würde. Auf „Fantasy Island“ wird eine Fantasie der Gäste Wirklichkeit. Aber leider sind Fantasien wohl auch nicht mehr das was sie mal waren, jedenfalls laufen die wohl generell und immer aus dem Ruder. Und so wird hier aus dem Traum schnell ein Albtraum.

Gehört „Fresh“ (Disney+) eigentlich auch zum Horror-Genre oder ist es noch ein Thriller? Ich schwanke. Jedenfalls ist der Ekel-Faktor teils doch ganz schön hoch. Beginnen tut alles wie eine klassische Romanze. Mädchen sucht Jungen (online, wie man das heute so macht), Mädchen datet Trottel, Mädchen trifft charmanten Kerl im Supermarkt und wundert sich, dass man doch im echten Leben noch Männer kennen lernen kann. So weit, so normaler Trope. Aber dann beginnt der Twist und ich glaube so viele WTF-Momente wie hier hatte ich eine Weile nicht mehr. Daisy Edgar-Jones als Liebe suchende Noa und Sebastian Stan (jap, der aus den Marvel Filmen) als absoluter Psycho ergibt ein wirklich gutes Film-Duo.

Und schon wieder: Wer bei Filmen nah am Wasser gebaut ist, wie ich, sei auch hier gewarnt. „Supernova“ (Amazon Prime) ist eine dieser Filmperlen, wo ich ständig quasi was im Auge gehabt habe. Das Filmdrama spinnt seine Geschichte um ein Roadtrip zu Freunde und Erinnerungsorten von Tusker und Sam. Auf der Reise erfährt man als Zuschauer, dass Tusker an schnell fortschreitender Demenz leidet und bald nichts mehr von seinem Leben als erfolgreicher Schriftsteller und seiner Liebe zu Sam wissen wird. Stanley Tucci und Colin Firth geben dieses ältere Liebespaar so eindringlich und mit viel Tiefe, dass man quasi mitleiden muss.

Serien im April

Serientechnisch, wie kann es anders sein, natürlich habe ich die zweite Staffel von „Bridgerton“ (Netflix) gesehen. Gefallen hat sie mir im Ganzen nicht so sehr. Und das obwohl Jonathan Bailey als Anthony Bridgerton definitiv bei mir einen Stein im Brett hatte in Staffel 1. Warum es mir nicht so gefallen hat, die Dreiecksgeschichte ging für mich nicht direkt auf bzw. hat mich nicht so richtig mit fiebern lassen. Das Zerwürfnis Penelope und Eloise fand ich unnötig – weil ich will, dass die beiden Besties sind und auch sonst hatte es einfach ein paar Schwächen für mich. Hatte sicher auch schon die erste Staffel, aber die war noch so frisch und neu, da guckt man darüber weg. Und warum muss der arme Anthony eigentlich ständig baden?

Ein kleines Highlight hingegen war „Two Weeks to Live“ (ZDF Neo – Mediathek). Wer Maisie Williams nicht schon in Game of Thrones großartig fand, wird sie spätestens nach dieser Serie lieben. Die junge Kim wuchs abgeschottet von der Welt mit ihrer Mutter in einer Hütte auf nachdem ihr Vater ermordet wurde. Gefüttert mit Verschwörungstheorien und Schadstoffpillen (die nichts anderes als TicTacs sind), um sie von der Welt fernzuhalten, bricht sie eines Tages trotzdem aus dieser Einöde aus, um den Tod ihres Vaters zu rächen. Klingt nach hartem Stoff. Ist es aber nicht, es ist kurzweilig, teils super lustig und im Ganzen sehr gelungen.

Auf dem Tisch im April 2022

Aufläufe sind wohl mein neues Ding, denn gab es im letzten Monatsrückblick den herzhaften Knödelauflauf, leg ich euch im April den Croissant-Auflauf ans Herz. Der ist allerdings eher was für die Süßschnäbel unter euch.

Sieht schon ein wenig zum rein beißen aus oder?

Stolz bin ich auf mich weil, …

…ich alle Aufgaben und (unerfreulichen) Termine dieser Familie hinter mich gebracht habe. Langweilig war mir aber mal wieder nicht. Naja, vielleicht im Mai?! Dank Ostern ist wenigstens der Buch/Film/Serien-Count auch noch ein wenig weiter gestiegen, weil gesundheitlich zuhause bleiben angesagt war.

Und wie war bei euch der April, der macht was er will? Schreibt mir doch gern wieder eure Highlights in die Kommentare. Ich würde mich freuen.

Wanderlust [ü30 blogger April-Aktion]

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Es soll ja Menschen geben, die können mit „Wanderlust“ so gar nichts anfangen, für die ist vermutlich dann auch unser ü30blogger April Thema einfach gar nichts. Aber wieder andere spüren sie regelmäßig, diese Wanderlust. Ich gehöre definitiv zu Sorte zwei Menschen. Bestimmt auch, weil allein die Definition für mich so schön klingt:

WANDERLUST

a strong desire to wander or travel and explore the world.

Diesen Wunsch die Welt zu entdecken hatte ich nämlich immer schon ein wenig, zunächst eher im Kleinen. Dann gefördert durch meine Eltern immer mehr auch im Großen. „Entdecke die Welt“, haben sie gesagt. „Erweitere deinen Horizont und lern Dinge kennen.“ Und das hab ich dann auch gemacht. Egal ob Sprachurlaub in England, spontaner Roadtrip durch Deutschland oder einfach mal einen Monat kreuz und quer durch Amerika.

USA Impressionen
Die USA ist auch immer wieder ein geliebtes Ziel, weil dort ein Teil meiner Familie lebt.

Unterwegs hatte ich das große Glück eigentlich immer nur auf nette Menschen zu treffen, ich musste nirgendwo jemals Angst haben. Mir wurde nix geklaut oder nie kam auch nur der Hauch eines mulmigen Gefühls auf. Eigentlich verwunderlich, vor allem als Frau. Denn in meiner Heimatstadt kannte ich dieses Nachts im Dunkeln-Heimgehen-Angst-Gefühl durchaus. Aber komischerweise war die Welt für mich immer ein freundlicher Ort. Meine Spielwiese.

Gerade sind diese Gefühle eine wenig abgeebbt. Erst hat Corona mich als Risikogruppenzugehörige ordentlich eingeschränkt und Zweifel geschürt. Bin ich denn wirklich sicher unterwegs. Immerhin schaute gefühlt grad jeder nur auf sich. Außerdem brach Europa für mich immer mehr auseinander. Alles woran mein kindliches Ich so lange geglaubt hat schien/scheint verloren. Einigkeit, Grenzenlosigkeit und Friede.

Paris Impressionen
Die Liebe zu Paris ist spät erwacht, aber jetzt nicht mehr zu brechen

Im Nachhinein bin ich also froh, dass ich früher immer der Wanderlust nachgegeben hab und jede Chance genutzt hab. All die Orte werde ich nie vergessen oder auch nicht, wie ich die ein oder anderen Vorurteile überwand, z.B. über Paris. Denn einer Sache bin ich mir nach wie vor sehr sicher. Reisen erweitert den Horizont.

Jetzt seid ihr vielleicht enttäuscht, dass hier heute gar keine tollen, neuen Wanderlust- und Reise-Tipps enthalten waren. Entschuldigt, aber mir war einfach nach Seele öffnen heute. Wer doch noch ein wenig verreisen will mit mir, kann gern in meinen alten Reise-Posts stöbern. Oder ihr hüpft über das LinkUp einfach mal weiter zu den anderen Blogger*innen die bei der Blogparade dabei sind. Ich bin mir sicher, da findet ihr noch viel Schönes.

ü30blogger Wanderlust
ü30blogger Aktion im April 2022 „Wanderlust“

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Croissant Auflauf – schnell, einfach & lecker

Social Media ist zugegeben ein Zeit Fresser, darum bin ich bei Weitem nicht mehr so viel auf Instagram oder TikTok unterwegs wie früher. Einmal kurz reingeschaut, sind gleich 30 Minuten vorbei. Was man da alles machen könnte? z. B. einen leckeren Croissant Auflauf, der dauert nämlich ungefähr genauso lange, wie ich sonst auf den sozialen Netzwerken hängen bleiben würde.

Aber jetzt kommt der Clou, ohne dort mal vorbei geschaut zu haben, gäbe es diesen Auflauf gar nicht. Denn die Idee davon stammt direkt von TikTok. Verschiedenen Content Creator haben mir dort quasi den Mund mit ihren Varianten des Croissant Auflaufs wässrig gemacht. Als mir letzte Woche dann so gar nix zum Kochen einfiel, aber der süße Zahn meiner Mama in meinen Hintergedanken verankert war, fiel mir diese Idee wieder ein.

Croissant Auflauf
Croissant-Auflauf frisch aus dem Ofen

Und hier kommt nun meine Variante Croissant Auflauf. Ihr braucht dafür:

  • eine Auflaufform
  • etwas Butter
  • einen Fertigteig Croissants in der Dose
  • Karamell-Aufstrich (optional)
  • (brauen) Zucker und Zimt
  • Beeren eurer Wahl (TK geht ebenfalls, meine waren frisch)
  • Sahne

Zunächst fettet ihr eure Form mit etwas Butter, damit sich die süßen Teilchen später besser lösen. Am besten auch gleich den Ofen bei 180 Grad vorheizen. Dann den Aufbackteig für die Croissants einmal aus der Verpackung nehmen und vorsichtig ausrollen. Dünn mit Karamell-Aufstrich bestreichen und zurück einrollen. Der Aufstrich ist eine von mir eingebrachte Variante, ich bin mir sicher es schmeckt auch ohne sehr lecker. Oder ich werde sicher mal Nuss-Nougat-Creme als nächstes einstreichen.

Wenn der Fertigteig wieder eingerollt ist, schneidet ihr nun einfach ca. fingerdicke Scheiben ab und legt sie in der Auflaufform aus. Dann gebt ihr die Beeren rundherum dazu. Jetzt mit etwas (braunem) Zucker und Zimt bestreuen und mit Sahne übergießen.

Jetzt kommt der Croissant-Auflauf noch für etwa 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Schaut zum Ende hin einfach ob es oben schon eine schöne Bräunung hat. Noch nicht? Dann einfach ein paar Minuten länger. Voilá, fertig ist es!

Croissant Auflauf
Falls ihr es selbst mal ausprobiert, lasst es euch schmecken!

Jetzt freue ich mich als nächstes Food-Highlight des Jahres auf die Spargelzeit, die beginnt doch traditionell so Mitte April oder? Dann gibt es endlich wieder leckeren Spargel-Erdbeer-Salat.

Was war da so im … März 2022

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Der März 2022 verlief wieder einmal wie eine kleine Achterbahn auf und ab (mit vielen schlechten Nachrichten). Aber so ist das Leben wohl immer? Geschafft hab ich eigentlich sehr viel, aber der Spaß kam ein wenig kurz. Scherzhaft sage ich gern mal, ich wünsche mir Langeweile. Einfach mal ein paar Tage nichts tun und maximal den Wolken beim vorbei ziehen zu gucken…

Monatrückblick elablogt März 2022
Das war also der März 2022

Wenn man manchmal die Welt nicht versteht

Ansonsten war der März von Kopfschütteln geprägt bei mir. Gefühlt erkrankte alles um mich rum an Corona und trotzdem hörte ich nur noch „Freedom Day“ und das Enden aller Maßnahmen. Für mich als Risikogruppe tatsächlich schwierig mit dieser Situation umzugehen.

Nicht, dass ich nicht jedem Normalität wünsche und Freude, aber immer noch wünsche ich mir auch nicht krank zu werden. Ein sehr resignierender Punkt, der manchmal umschlägt in – ok, einfach doch krank werden, damit man das unvermeidliche endlich hinter sich hat.

Aber genug davon! Sicher könnt ihr das Thema Corona auch alle nicht mehr hören. Schauen wir doch mal lieber ob guter Lesestoff diesen Monat mit dabei war.

Der Monatsrückblick Bücher März 2022

Gestartet bin ich mit „Viral. Blutrausch“ von Mark Benecke. Optisch mit großartigem Cover das mich gelockt hat. Von der Story her eher ein Leichtgewicht. Ich weiß glaube ich, wo der Autor mit der Kombination aus Mord, Verschwörungstheorien und gebrochenen Ermittlern hin wollte. Blieb aber für mich ein wenig oberflächlich.

Sehr in die Tiefe ging für mich gleich danach „Zukunftsmusik“ von Katerina Poladjan. Der Roman dreht sich rund um die Bewohner einer sowjetischen Kommunalka, an einem schicksalshaften Tag 1985. Man taucht quasi ein in das Leben, die Gefühle und Hoffnungen kurz vor der Ära Gorbatschow. Ein empfehlenswertes Buch.

Wenn ich in einer fremden Stadt Halt mache, kaufe ich mir gern ein Buch. Meist sogar auf Empfehlung des ortsansässigen Buchhändlers oder der Buchhändlerin. „Monster auf der Couch“ von Jenny Jägerfeld und Mats Strandberg ist eines dieser Bücher – gekauft auf einem unerwarteten Zwischenstopp in Dingolfing. Sehr anders war es, als was ich sonst so lese. Aber interessant aus dem Blickwinkel, dass ich hier viel über Psychologie und Co. gelernt haben. Denn das ganze Buch besteht quasi aus Sitzungsprotokollen und Notizen einer Psychologin. Und auf der Couch sitzen berühmte fiktive Persönlichkeiten. Wie etwas Dorian Gray oder Dr. Frankenstein.

Ich hab noch einiges angelesen, aber meine Aufmerksamkeitsspanne war mäßig, dann liest es sich viel langsamer als sonst hab ich festgestellt. Oder ich hab die Bücher zu Hause vergessen und konnte dann nicht weiterlesen. Call me chaos!

Töffi Movie Nights, Serien & Filme März 2022

Wer sich wie ich für Filme und Fun Facts drum rum begeistert, dem sei nochmal mein letzter Beitrag zur Blogparade der ü30blogger „Filmreif/Mondän“ ans Herz gelegt, wo ich 10 Fun Facts rund um Filme gesammelt hatte. (Leider auch mein einziger Blogpost im März, so viel zur Blogroutine, klappt ja mega!)

Der Film-März hat für mich persönlich sehr stark gestartet mit „Home“ (Amazon Prime). Der erste von Franka Potente gedrehte Kinofilm (hinter der Kamera, nicht davor) hat mich total positiv mitgenommen. Ein schwieriges Thema, wie findet man zurück in sein altes Leben nach einer langen Haftstrafe, wurde hier in leisen Tönen umgesetzt.

Es ging dann beklemmend stark weiter mit „Nahschuss“ (ausgeliehen). Einem Film, der auf der Lebensgeschichte von Dr. Werner Teske, dessen Tod als letzte Hinrichtung in der DDR gilt. Ein sehr dunkler Teil deutscher Geschichte ist also hier mit ein Thema. Stark gespielt von Lars Eidinger. Und der Film hat mich noch lange beschäftigt.

Serientechnisch war auch „Euphoria“ (Sky) wie immer teils sehr harter Tobak. Ich weiß nicht genau was die Faszination für mich bei dieser Serie ausmacht. Tendenziell ist es das Zusammenspiel an Musik und der besonderen Art zu filmen was mich hier dabei hält. Thematisch ist es öfter mal an der Grenze, weil definitiv keine Wohlfühlserie. Eher eine die immer wieder ein Herz bricht. Dieses Mal 100% mit dem Staffelfinale um Fezco. Absoluter Lieblingscharakter ist und bleibt für mich hier Lexi – aber ich wünschte wir hätten derartige Budgets für unsere Theaterstücke in der Schulzeit gehabt, wie sie für ihres in dieser Staffel.

Nach all den schwierigen Filmen und Serienfolgen durfte es dann mal etwas ganz anderes sein. Und damit zu einer Serie, die meiner Meinung nach viel mehr Liebe verdient: „Ein großer Sprung“ (Disney+). Die Story klingt vielleicht erstmal nicht so super ansprechend. Eine Gruppe unterschiedlich vom Leben gebeutelter Menschen nimmt hier an einer Reality-Tanzshow teil. Aber das ergibt eine perfekte Kombination aus Wohlfühlen, Herzschmerz, Liebe und Lachen. Es ist fast schade, dass hier keine zweite Staffel folgen wird. Jedenfalls war diese Serie eine super positive Überraschung für mich.

Auf dem Tisch im März 2022

Kam einiges, aber das war meist schneller aufgegessen, als fotografiert. Nicht mal auf Instagram haben es die Sachen geschafft. Seit Januar hab ich nämlich eine Heißluftfritteuse und die ist exzessiv im Gebrauch grad. Falls jemand hier noch tolle Rezepte kennt für mich zum testen, immer her damit!

Eine Überraschung war noch der Knödelauflauf, gepostet in den Insta-Stories, hier fragten nämlich sehr viele wie er gemacht wird. Und das ist so einfach und schnell, dass ich es wirklich nur jedem ans Herz legen kann.

Man braucht einen Kloßteig (meiner war Nürnberger Art), dann versteckt man in jedem Knödel eine kleine Mozarellakugel und legt alles in eine gefettet Auflaufform. Als nächstes wird drum herum TK-Spinat verteilt und Sahne zugegossen. Dann einmal nach belieben würzen (ich hab Knoblauchpulver und Kräutersalz verwendet) und mit geriebenen Käse überstreuen. Der Auflauf kommt dann für ca. 20 Minuten bei 200 Grad in den Backofen und ist richtig lecker.

Stolz bin ich auf mich weil, …

… ich schon drei Monate in 2022 geschafft (aka überlebt) habe. Und ja, mir ist halt grad nix anderes eingefallen zum stolz sein diesen Monat. Manchmal gibt es einfach so ne kleine „down“-Time. Denn auch zu Modefotos (waren eigentlich zwei Posts schon geplant) konnte ich mich nicht aufraffen. Vielleicht ists ja die Frühjahrsmüdigkeit!? Auf jeden Fall zieht die Allergie bereits ordentlich Energiereserven.

Was würdet ihr über euren März so berichten? Schreibt mir doch gern eure Highlights in die Kommentare.

Filmreif/Mondän [ü30 blogger März-Aktion] 

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„Mondän“ – ich glaube kein Wort passt weniger zu mir. Also hab ich ein wenig geschluckt als das als Thema für die März-Aktion der ü30blogger zusammen mit Filmreif fest stand. Aber dafür kenn ich mich mit Filmen und Serien (geht ja auch in die Richtung) tatsächlich immer ganz gut aus. Das ist (m)eine unnützes Wissen Domäne. Man kann nicht mal sagen, dass ich mich auf ein bestimmtes Genre festlegen würde. Im Gegenteil, je nach Laune kann es Arthouse sein oder auch reines Popcorn-Kino.

Also beschränke ich mich jetzt bei der heutigen Blogparade einfach frecher weise nur auf Filmreif. Weil extravagant und elegant – also mondän wird es heute hier nicht (mehr). Das überlasse ich meinen Mitstreiter*innen. Und so erzähle ich euch einfach mal kuriose Fakten zu Schauspielern und Filmen, die ich so mal gehört habe.

Fun Facts aus Filmen
Holt euch noch schnell Popcorn & dann legen wir los mit den Funfacts

10 Fun Facts aus Filmen, die ihr (vielleicht) noch nicht gewusst habt

  1. Ihr denkt doch bei „Dude“ auch an „The Big Lebowski“ oder? Und das macht durchaus Sinn, denn dieses Wort wurde im Film tatsächlich 161-mal benutzt.
    „I’m the dude, man.“
  2. Der Schmerzensschrei von Viggo Mortensen in seiner Rolle als Aragorn in „Herr der Ringe: Die zwei Türme“ war so überzeugend oder? Lag vermutlich daran, weil der Schauspieler sich beim Kick gegen einen Helm tatsächlich etwas gebrochen hat. Autsch!
  3. Auch das Blut von Leonardo DiCaprio in „Django Unchained“ war echt. Versehentlich hatte sich dieser geschnitten und baute seine Wunde dann gleich effektiv mit ein. Schon wieder autsch!
  4. Leidensfähig zeigte sich auch Gene Kelly. Er hat seine berühmte „Singin‘ in the Rain“-Szene nämlich mit 39,4° Fieber gedreht.
  5. Ursprünglich sollte O.J. Simpson die Hauptrolle in „Terminator“ erhalten. Puh, dann doch lieber Arni oer könnt ihr euch das vorstellen?
  6. 1939 wusste noch niemand um den giftigen Baustoff Asbest. Also war der eine beliebte Weihnachtsdeko und auch der Schnee in „Der Zauberer von Oz“. Igitt!
  7. Der berühmte Delorian aus „Back to the Future“ wäre fast ein Kühlschrank gewesen. Man hatte aber Angst Kinder würden den Film dann nachspielen wollen. Grad noch mal gut gegangen würde ich sagen!
  8. Falls ihr euch je gefragt habt, wie lange Bill Murray in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wohl feststeckte. Laut Regisseur ca. 30-40 Jahre.
  9. Daniel Radcliffe hat während seiner „Harry Potter“ Zeiten 160 Brillen getragen. Wer hätte sich denn so eine hohe Zahl gedacht? Ich dachte die berühmte Signature-Brille wäre immer gleich geblieben.
  10. Toiletten in Filmen sieht man mittlerweile immer wieder. Das allererste Mal kam eine allerdings 1960 in „Psycho“ vor. War damals noch richtig skandalös!
ü30blogger Blogparade März „Mondän/Filmreif“

Kennt ihr denn noch lustige Filmfakten oder filmreife Ereignisse bei Drehs? Dann erhöht doch bitte mein unnützes Wissen in den Kommentaren!

Passenderweise liegt unsere Blogparade nahe der wichtigsten Filmnacht des Jahres. Bis ihr euch heute also (vielleicht) die Oscars anseht, checkt doch auch noch die anderen Beiträge in unserer Blogparade oder verlinkt euch selbst mit einem passenden Beitrag im LinkUp. Wir freuen wir uns wie immer über jeden der mitmachen möchte.

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Was war da so im … Februar 2022

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Der Februar 2022 war wirklich wahnsinnig schnell rum, einmal geblinzelt, quasi vorbei. Das Gefühl hab ich aber irgendwie nach jedem Februar, obwohl er so viel weniger Tage nun auch wieder nicht hätte oder? Und irgendwie war es schwer sich überhaupt zu einem (profanen) Rückblick durchzuringen. Irgendwie macht einem das Leben während historischer Ereignisse verdammt müde. Trotzdem sollen positive Dinge auch Platz haben und darum hab ich nun doch ein „Was war los im Februar“ geschrieben.

Feburar 2022

Die erste Reise 2022

Wer mich länger schon kennt, der hat es sicher mitbekommen. Verreisen ist mein Nummer Eins Hobby. Corona bedingt die letzten zwei Jahre natürlich schwer vernachlässigt habe ich im Februar tatsächlich ein kleines, geschenktes Wochenende mit Wellness in Augsburg genossen. Aber zugegeben mir tatsächlich dauernd Sorgen gemacht, wie unsinnig es ist meine Kontakte sonst aufs Minimum zu reduzieren und dann plötzlich ein unüberschaubares Risiko einzugehen. Im Nachhinein kann ich sagen, es ist alles gut gegangen und ich erfreue mich noch an den schönen Erinnerungen jetzt.

Schaelzlerpalais Augsburg

Der Monatsrückblick Bücher Februar 2022

Im Februar kamen irgendwie fast nur Bücher dazu, auf dem Lesen-Stapel. Denn es gab noch verspätete Geburtstagsgeschenke, einen Outlet Besuch und eine zufällige Bücherschrank-Begegnung. Aber ich bin ja tatsächlich der Meinung, zu viel Bücher gibt es nicht. Also geht das in Ordnung.

Ines von meyrose hat im letzten Rückblick kommentiert: „Du bist die einzige, die ich kenne, die noch ein bisschen mehr liest als ich.“ Viel mehr glaube ich kann es aber gar nicht sein! Wenn ihr mal Lesefutter sucht, dann solltet ihr unbedingt bei den Lesetipps vom meyrose-Blog vorbeischauen.

Fertig gelesen habe ich diesen Monat „Watched – Du sollst (nicht) lügen“ von Chris Kaspar. Ein Jugendbuch rund um Schuld und Sühne. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht ganz mitnehmen, darum lag sie auch einige Monate angelesen rum.

Bei „Barbara stirbt nicht“ von Alina Bronsky wurde ich irgendwie durch den Klappentext in die Irre geführt. Denn eigentlich stand dort, dieses Buch wäre lustig. Die Geschichte um Herrn Schmidt, der plötzlich Haushalt und Leben wuppen muss, weil seine Frau Barbara das nicht mehr kann, hat mich persönlich nur traurig gemacht. Und darum war das ebenfalls ein Buch, dass länger hier lag, aber noch fertig gelesen werden wollte.

Danach musste ich auf eine sichere Bank setzen. Colleen Hoovers Bücher sind nämlich immer mindestens ein Easy Read, idealerweise aber auch mal mehr. „Für immer ein Teil von dir“ war für mich gutes Mittelmaß, hatte mit dem männlichen Hauptcharakter Ledger für mich aber einen recht perfekt konstruierten männlichen Part.

Nachtleben“ von Sabin Tambrea hab ich wegen dem Cover in die Hand genommen. (Manchmal weiß ich bei mir halt auch nicht *lach* – es ist eine Katze drauf, ok!) Die Liebesgeschichte von Anna und Anno hat mich im ganzen nicht mitgerissen. Die Sprache war für mich so poetisch, komplex und durcheinander, dass ich in keinen Lesefluss kam.

Begeistert hingegen hat mich „Libellensommer“ von Antje Babenderede, eine Empfehlung meiner Buchhändlerin. Ja, es ist kitschig. Aber das darf es auch mal sein. Die Geschichte um Jodie, ihre Liebe zum Indianer Jay und das ganze Setting um die kanadischen Ureinwohner hat mich in eine ganz andere Welt mitgenommen. Spoiler Alert: Mit einem Happy End.

Töffi Movie Nights, Serien & Filme Februar 2022

Töffi und ich waren auch irgendwie filmfaul. Aber immerhin haben wir endlich die Purge-Reihe abgeschlossen, mit „The Forever Purge“. Der Film kam mir tatsächlich anders vor als seine Vorgänger und generell stellt sich mir die Frage brauchte es fünf Teile und eine Serie? Vermutlich nicht. Der beste bleibt für mich der erste Teil – „The Purge – Die Säuberung“ mit einem starker Besetzung und einem bedrohlichen Thema als Gedankenspiel. Wenn man einen aus der Reihe sehen möchte, dann diesen.

Tief desillusioniert hat mich „Promising Young Woman“ zurück gelassen. Der Rache Thriller geht finde ich tief unter die Haut. Nacht für Nacht will sich Cassie an Männern rächen, die sich an hilflosen Frauen vergehen, um ein eigenes Trauma aufzuarbeiten oder Sühne zu leisten. Und genau in dem Moment in dem man denkt etwas wendet sich zum Guten, geht eigentlich alles nur noch mehr Richtung bitterem Ende.

Einen für mich richtigen happy Film gab es dieses mal aber auch. Allein beim Gedanken an „Sing Street“ muss ich wieder lächeln. Also war das mein Film des Monats. Conor kämpft sich hier durchs Teenie-Leben in Dublin, die Scheidung seiner Eltern, eine neue Schule, die Gründung einer Band und um die Liebe. Alles garniert mit der Musik von The Cure, Duran Duran und The Clash. Ok, sie singen im Film und das auch durchaus mal schief. Aber so zauberhaft.

Ich gucke immer unheimlich gern bei den von „Smalltownadventure“ vorgestellten Streaming-Neuheiten rein, um einen kleinen Überblick zu haben, was es vielleicht wert ist, mal reinzugucken. Bei den Serien hab ich mich dieses Mal für „Pam & Tommy“ (aktuell noch nicht abgeschlossene Staffel auf Disney+) entschieden. Und obwohl die Storyline teils sehr freizügig ist , hatte die Serie selbst für mich einen hohen Unterhaltungswert. Was vor allem anfangs an der schauspielerischen Leistung eines sehr guten Seth Rogen und dem Soundtrack zu Serie lag. Großartig wie passen die Songauswahl auf einzelne Szenen gepasst hat. Und bei Lily James muss man manchmal echt zweimal gucken, ob da nicht die echte Pamela im Bild ist. Mittlerweile fühle ich auch viel mit Pam, das war sicher keine schöne Zeit für sie, die in dieser Serie verarbeitet wird. Ich bin gespannt, was die letzten Folgen bringen.

Gesehen hab ich zudem noch „The Legend of Vox Machina“ (Amazon Prime). Eine Animationsserie nach Pen&Paper Vorbild. Ihr wisst nicht was Pen&Paper ist? Es handelt sich um fiktive Rollenspiele und wurde während den letzten zwei Jahren zu einem neuen Hobby für mich (danke an meine Mitspieler, die mich Noob hier ertragen). Damit passte diese Serie einfach gerade perfekt zu mir. Wer jetzt übrigens bei Animation an Kinderserie denkt, der sei noch gewarnt. Denn „Vox Machina“ ist bewusst blutig und derb. Also definitiv für eine erwachsenere Zielgruppe.

Auf dem Tisch im Februar 2022

Februar ist der Soulfood Monat überhaupt bei mir, ich glaube er rangiert klar noch vor dem November. Weil eigentlich ist man schon ein wenig fertig mit dem Winter und will was Frisches auf dem Tisch. Da wird die Sehnsucht bei mir nach vielfältigen Salaten schon immer größer. Dem habe ich wenigstens hier in der Blogparade der ü30blooger „Feelgood Food“ mit dem Green Goddess Salad schon einmal nachgegeben.

Aber andererseits ist es eben noch nicht wirklich Frühling, also braucht man auch noch ein wenig Seelenfutter, etwas Warmes und Leckeres, wie z.B. die leckerer Schüttelpizza (ja, der Name ist immer noch irgendwie doof, da gefiel mir der Vorschlag von Ines viel besser Gemüsekuchen).

Stolz bin ich auf mich weil, …

…ich tatsächlich schon den zweiten Monat in Folge einen Monatsrückblick schreibe. Fanfare! Und das obwohl ich Sunny von Sunny’s side of life schon die Tage die Ohren vollgeheult hab, dass ich eine Tipp-Blockade hab. Aber ich habs geschafft. Manchmal sind es echt die kleinen Dinge oder?

Und wie war euer Februar so? Ich hoffe ihr konntet ihm auch etwas Gutes abgewinnen…

Feelgood Food mit „Green Goddess Salad“ [ü30blogger Februar-Aktion]

[ Werbung ohne Auftrag, weil Verlinkung auf Blogparade und mein Blogger-Netzwerk. ]

Feelgood Food hat sicher jeder. In meiner Kindheit war es der Nudelauflauf meiner Mama, der hat uns beiden jederzeit und sehr schnell ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Ich esse ihn auch heute noch sehr gern, so gut wie der von Mama ist er allerdings bei mir nie. Leider kann Sie ihn seit ihrer Erkrankung aber nimmer allein zaubern, also bleibt mir hier nur die Erinnerung daran. An die schönen Sommertage auf der Terrasse, selbst die Sonne kann ich noch spüren wenn ich daran denke. Habt ihr auch so ein Lieblingsessen von früher? Mit dem ihr die positivsten Erinnerungen verknüpft.

Bei der Februar Blogparade der ü30blogger dreht sich jedenfalls alles ums „Feelgood Food“ und irgendwie passt dieses Thema generell gut zu mir, denn Essen allgemein ist für mich (mittlerweile) etwas Positives. Meine Einstellung dazu ist über die Jahre immer gesünder geworden und heute kann ich auch ein Stück Schokolade einfach genießen.

Auch entführen mich gewisse Speisen direkt in die Happy Zone. Ein frischer Obstsalat kann da mal ein nachmittäglicher Lebensretter sein, weil er Motivation zurück bringt und meine Stimmung wieder hebt. Oder ein Kuchen am Sonntag (z.B. nach diesem Rezept) ist für mich definitiv Feelgood Food.

Green Goddess Salad Rezept
Meine Variante des Green Goddess Salad sah am Ende so aus

Manchmal sehe oder lese ich auch ein neues Rezept und denke mir, das klingt so fabelhaft, dass muss gut sein. So ging es mir als ich auf TikTok den „Green Goddess Salad“ entdeckt habe. Ich meine allein der Name schreit ja formlich nach positiven Vibes und neugierig wie ich bin hab ich das ganze jetzt einfach mal ausprobiert und mein Fazit dazu ist. Tatsächlich ziemlich lecker, wenn man erstmal angefangen hat zu schnappen hört man als Salat-Liebhaber so schnell nicht auf. Für Menschen die kein Grünzeug mögen ist es leider nichts!

Green Goddess Salad

Green Goddess Salad

Berühmt geworden auf TikTok, hier das Rezept zu meiner Variante des grünen Göttinnen Salates
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Gericht Salat

Equipment

  • 1 Mixer oder Pürierstab für das Dressing

Zutaten
  

Für den Salat

  • 1 kleiner Spitzkohl
  • 1 Gurke
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Frühlingszwiebel

Für das Dressing

  • Saft einer kleinen Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Reisessig (normaler geht sicher genauso)
  • 1 gepresste Knoblauchzehe
  • 1 Hand Cashewkerne
  • 1 Stück Parmesan
  • 1 TL Kräutersalz
  • 2 Hand voll frischer Spinat

Anleitungen
 

  • Spitzkohl und Gurke für den Salat in kleine Würfel schneiden. (Dieser Teil ist eigentlich die meiste Arbeit)
  • Schnittlauch und Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und alles in eine Schüssel vermischen.
  • Nun alle Zutaten für das Dressing in einen Mixer geben und pürieren. Über den Salat geben und noch einmal gut vermischen.
Keyword Low Carb, Salat

Und ein wenig Lust bekommen, den Salat auch mal auszuprobieren? Einfacher geht es tatsächlich kaum schnell mal viel frisches Grün zu essen. Oder seid ihr jetzt eher neugierig, was die anderen Blogger zum Thema Feelgood Food zu sagen haben? Dann schaut schnell ins LinkUp. Und natürlich seid ihr selbst auch wieder herzlich eingeladen selbst einen Beitrag zu verlinken.

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Schüttelpizza – schneller wirds nicht

Es gibt so Gerichte und Rezepte, ich glaub für die kommt man in Italien direkt in die Pizza-Hölle. Aber es ist einfach zu verlockend zu experimentieren (wie z.B. auch schon hier mit der Rote Bete-Pizza). Also ihr lieben Italiener verzeiht mir, falls ihr aus Versehen auf diesem Rezept gelandet seid. Aber manchmal muss es einfach schnell und pragmatisch sein. Und was klingt einfacher als Schüttelpizza?

Und ja, eigentlich erklärt der Name Schüttelpizza schon warum es so einfach ist. Alle Zutaten zusammen schütten und dann „Shake it Baby“. Jetzt geht es los mit dem genauen Rezept.

Schüttelpizza
Schneller Pizza geht nicht wirklich nicht

Schüttelpizza

Gericht Hauptspeise

Zutaten
  

  • 250 g geriebener Käse
  • 250 ml Milch
  • 3 Eier
  • 100 g Mehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 250 g Champignons in Scheiben geschnitten
  • 1 Zucchini (halbiert und in Scheiben geschnitten)
  • 100 g Salami, klein geschnitten
  • Oregano, Salz und Pfeffer

Anleitungen
 

  • Backofen mit Ober- Unter-Hitze auf 200 Grad vorheizen.
  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben, die man mit einem Deckel fest verschließen kann. Jetzt kräftig schütteln oder auch einfach gut mit einem Kochlöffel verrühren.
  • Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und gleichmäßig verstreichen.
  • Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen und dann in Stücke schneiden zum futtern.
Keyword Aus dem Ofen, Pizza

Die Zutaten könnt ihr natürlich noch variieren. Die Mama wünscht sich für das nächste Mal Schüttelpizza Hawaii. 0je, schon wieder eine Pizza-Sünde mehr. Aber ehrlicherweise hat das eigentlich gar nix mit normaler Pizza gemeinsam, aber einen Namen muss man dem „Kind“ ja geben.

Was war da so im … Januar 2022

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Ich wollte eigentlich immer schon mal so eine schicken Monatsrückblick schreiben (wie es z. B. auch Sunny hier im Dezember gemacht hat), aber am Ende kam ich immer nicht dazu. Weil irgendwie ist irgendwas immer wichtiger. Jetzt hab ich mir aber fest vorgenommen, dass ich mir wieder mehr Zeit für den Blog nehmen will und auch Zeit Dinge ein wenig Revue passieren zu lassen. Die Rückblick-Idee kam mir dabei heute wieder extra stark in den Sinn, als ich bei MissXoxolat ihren gelesen hab und bevor ich es wieder vergaß, hab ich jetzt einfach gleich schnell in die Tasten gehauen *booom*

Monatsrückblick Januar 2022
Monatsrückblick Januar 2022

Geburtstage allein feiern ist mein neues Ding

Hat schon der runde 40iger letztes Jahr quasi nicht statt gefunden, inklusive Stornierung meiner Traumreise auf die ich recht lange gespart hab. So hat auch dieses Jahr der Geburtstags-Gott kein Mitleid mit mir gehabt. Denn jeder ausgeklügelte Plan flog mir früher oder später um die Öhrchen und so hab ich quasi wieder allein daheim mit Mama & Papa gefeiert. Und natürlich Felix, der kleine Kerl ist eigentlich immer mit dabei gerade, wie mein zweiter Schatten. Ok, ein schlafender Schatten, aber er ist da. Der Clou beim alleine feiern ist aber, dass ich weniger traurig war als ich dachte. Eigentlich war ich einfach nur happy, dass wir alle gesund sind und das der Kuchen geschmeckt hat. Scheinbar wird man im Alter genügsam und kann viel mehr schätzen.

Besonders gefreut hab ich mich auch noch über ein nerdiges „Game of Thrones“-Monopoly. Sogar die Titelmelodie der Serie kann das spielen! Da war es jetzt wieder gut, dass ich allein gefeiert hab, weil nach der x-ten Wiederholung hätte ich glaub alle vergrault gehabt. Und es war zudem ein Geschenke-Jahr der Gutscheine, das heißt ich muss jetzt glaube ich doch einmal den Winterschlussverkauf stürmen… Welche Trends sollte ich dafür nochmal alle kennen?

Der Monatsrückblick Bücher Januar 2022

2021 hatte ich einen sehr guten Lesefluss (dafür ein weniger gutes Blogjahr, also habt für den Büchern gar nix mitbekommen), ganze 77 Bücher waren es. Daher war ich recht optimistisch, dass auch dieses Jahr gut anläuft. Aber dann hab ich im Januar nur ZWEI Stück geschafft. Macht aber nix, weil zwei ist besser als nichts für mich.

„Sein Reich“ von Martin Schäuble ist mal wieder eigentlich ein Jugendbuch. Sowas hält mich aber nicht vom lesen ab und bei dem hier war ich auch nicht enttäuscht, eher manchmal ein wenig bedrückt und geschockt ob des ernsten Themas. Juri, die Hauptperson, verbringt seinen Sommer bei seinem Vater, zu dem er seit vielen Jahren keinen Kontakt hat und muss schnell feststellen, dass dieser einer Gruppe Verschwörungs-Theoretiker angehört. Was ich besonders schlimm für mich fand, viele der „Argumente“ oder Theorien von Juris Vater habe ich selbst schon häufiger gehört.

Ein eher Easy-Read als Kontrastprogramm dagegen war „You will be the death of me“ von Karen M. McManus. Das Buch hatte mir eine Freundin empfohlen und es folgt dem üblichen Schema der Autorin. Die Protagonisten haben alle ein Geheimnis und im Laufe der Geschichte werden diese gelüftet. Wenig überraschend, aber trotzdem unterhaltsam.

Töffi Movie Nights & Filme Januar 2022

Sonntags ist ja immer Töffi und mein klassischer und recht regelmäßiger Film-Abend und wir wählen abwechselnd einen Film aus, der Demokratie und Gerechtigkeit wegen. Obwohl ich zugeben muss, dass Töffi glaub ab und an mal einen Film aussucht, von dem er weiß, dass ich ihn gerne sehen würde. Also gewinne ich eigentlich immer!

In letzter Zeit hab ich ganz oft Lust auf alte Filme & Klassiker und darum startet wir in den Januar mit „Tremors – im Land der Raketenwürmer“ mit einem wirklich jungen Kevin Bacon. Der zwar keinen Nagel in ein Brett schlagen kann, sonst aber wunderbar als Held taugt. Warum diese leicht trashige Filmperle bis jetzt komplett an mir vorbei gegangen ist? Keine Ahnung.

Auch „Enemy Mine – Geliebter Feind“ aus dem Jahre 1985 würde sicher niemand großes Kino nennen. Die Geschichte selbst ist aber irgendwie immer aktuell. Zwei verfeindete Rassen (hier Menschen und Dracs) bekämpfen sich. Zwei der Feinde müssen aus widrigen Umständen zusammenarbeiten und stellen fest: „Mist, die andern sind gar nicht so wie ich dachte.“ – Ein Film mit traurigem Twist und trotzdem irgendwie Happy End.

Danach sind wir irgendwie in unsere Nicolas Cage Phase eingetreten. „Spiel auf Zeit“, hatte ich wo gelesen soll einer seiner besten Filme sein. Schlecht fanden wir ihn tatsächlich beide nicht, haben aber sehr schnell den eigentlichen Clou und damit den Bösewicht des Films durchschaut.

Und dann kam der Film von dem ich sagen würde, es ist wirklich einer der besten den Cage je gemacht hat. „Pig“ hat mich total überrascht. Erwartet hatte ich eine ähnlich John Wick Rache Geschichte. Es war aber für mich ein teils sehr ruhiger Umgang mit Trauer und Verlust.

Allein und mit der Familie gesehen habe ich tatsächlich dank Urlaub, Mistwetter und Feiertagen noch einige weitere Filme. Darunter auch „The Green Knight“ und das einzig Gute was ich über diesen Film sagen kann, ist die optische Art wie er gemacht wurde.

Sehr berührt hingegen hat mich in dem Monat noch „Uncle Frank“ mit Paul Bettany (den ich für einen tollen Schauspieler auch jenseits des Marvel Universum halte) und die Buchverfilmung „The Power of the Dog“ mit Benedict Cumberbatch und einem sehr starken Kodi Smit-McPhee (der Junge kann Western einfach, siehe auch „Slow West“). Wobei der Golden Globe Gewinner-Film aber auch teilweise so schmerzhaft zuzusehen war, dass das definitiv einer der Filme ist, die ich nicht noch einmal sehen möchte.

Entgegen der allgemeinen Meinung mochte ich auch noch „Eternals“ sehr gerne, Gilgameshs Liebenswürdigkeit hat für mich den Film ganz oft positiv getragen und im Ganzen wars für mich gutes Popcorn-Kino.

Serien gab es tatsächlich auch noch eine Menge, die hatte ich euch ja hier schon mal vorgestellt. Also im Februar wird es wohl Zeit die Glotze-Zeit auch wieder ein wenig runter zu fahren. Obwohl ich angefangen habe mein Sportprogramm parallel zu machen, so hat es quasi den Fitness-Effekt etwas zu gucken.

Auf dem Tisch im Januar 2022

Küchenexperimente im Januar 2022 waren überwiegend selten. La Familia steht immer noch auf Süßspeisen aller Art. Wenn ich sie lassen würde, gäbe es vermutlich eine Woche nur Strudel. Und so müssen sie immer schwer überredet werden für die tägliche Portion Obst und Gemüse. Aber die Rote Beete-Meerrettich-Creme kam tatsächlich trotzdem sehr gut an, sogar bei den sonst Meerrettich Verweigerern.

Rote Beete-Meerrettich-Creme
Die Inspiration für die Creme stammte von einer netten Instagram-Freundin

Stolz bin ich auf mich weil, …

… ich es überhaupt mal wieder geschafft habe mich hier blicken zu lassen und sogar gleich noch an der Blogparade „Mütze, Schal & Handschuh“ der ü30blogger teilzunehmen. Wir haben auch für die weiteren Monate schon wieder tolle Themen in der Planung. Mal geht es um Mode, mal um Essen, mal ist das Thema ganz offen für eure kreativen Ideen. Schaut doch da gern mal vorbei und machts mit. Zusammen macht doch auch digital alles mehr Spaß.

Und wie war euer Januar so? Ich hoffe ihr seid gut in das neue Jahr gestartet und habt den ersten Monat viel Schönes erlebt.

Nun reicht es aber auch für heute, ein lieber Dank an alle die bis zum Ende durchgehalten haben. Und jetzt geht es mit Elan in den Februar…

Mütze, Schal, Handschuh [ü30blogger Januar-Aktion]

[ Werbung ohne Auftrag, weil Verlinkung auf Blogparade und mein Blogger-Netzwerk. ]

Ich bin ja ein ausgesprochenes Winterkind. Allerdings leider auch ein ziemlich verfrorenes! Daher geht bei mir aktuell eigentlich gar nichts ohne Mütze, Schal, Handschuh oder wahlweise auch mal Stirnband oder sogar Sturmhaube (gibt nix besseres, wenn man bei -10 Grad um den See läuft). Also kommt mir die aktuelle ü30blogger Aktion quasi wie gerufen.

Allerdings sind meine Kälte-Begleiter meist eher praktisch, nicht modisch. Darf ich dann überhaupt mitmachen hab ich mir gedacht? So richtige Sets, die perfekt matchen hab ich nämlich weniger. Obwohl, hier ist eines zu sehen, das mag ich sehr. Passende Handschuhe gab es damals aber nicht.

Rosa und weiß fand ich toll für Wintertage

Wie ist das bei euch so? Seid ihr meist mit abgestimmten „Mütze, Schal, Handschuh“-Kombinationen unterwegs oder auch eher Team Chaos, wie ich?

Es gibt sie aber durchaus, die Schönheiten in meinem Schrank oder besondere Stück, wie mein Pepita-Taschen-SchaI, irgendwo muss ja auch das Handy hin oder? Warum also nicht in diese schöne Schaltasche. Aber vergessen sollte man nicht, was man da alles drin deponiert hat, sonst wird es gefährlich. Vor allem, wenn man den Schal dann mal gekonnt über die Schulter werfen will.

Der geht als Schönheit durch oder?

Dann hätten wir bei mir noch die Schals in denen ich notfalls auch wohnen könnte. Einer war sogar mal meine Decke in einer besonders kalten Nacht in Portugal.

Einmummeln geht hier besonders gut

Aber ich schweife ab. Werfen wir doch noch einen Blick auf die Mützen die mich seit Jahren regelmäßig begleiten.

Ganz schön unterschiedlich oder?

Und last but not least kommen wir noch zu einem peinlichen Geständnis. Ich bin ein Handschuh-Verlierer! Die schönen Lederhandschuhe blieben in der U-Bahn, die Fäustlinge liegen an einer Supermarkt-Kasse und wo sind eigentlich die Handschuhe vom letzten Schneemann bauen? Ich habe tatsächlich keine Ahnung. Ich wette ihr seid da ein wenig besser organisiert. Da würde es sich doch jetzt eigentlich anbieten mal schnell in eurem Fundus nachsehen zu gehen und einen eigenen Blogpost für unsere Januaraktion vorzubereiten. Macht doch mit!

ü30blogger Aktion Januar 2022 Mütze, Schal, Handschuh
ü30blogger Blogparade im Januar 2022

Alle wichtigen Infos zur Teilnahme findet ihr hier und jetzt kommt noch ein Linkup mit den aktuellen Teilnehmern zum stöbern.

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